mini|150px|Stadtwappen Gelsenkirchen
Die Liste der Naturdenkmale in Gelsenkirchen enthält die Naturdenkmale aus dem Landschaftsplan und der vorläufigen Naturdenkmalverordnung von 2018. Letztere wurde entworfen, da die letzte Festlegung der Naturdenkmäler schon mehrere Jahre her ist. Einige, der im heute noch gültigen Landschaftsplan von 2000 und der Naturdenkmalverordnung von 2001 festgelegten Objekte, existieren heute nicht mehr. Die alten Bäume mussten im Laufe der letzten Jahre aufgrund von Krankheit und Sturmschäden gefällt werden.
Gelistet sind Bäume und Findlinge, die aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen und landeskundlichen Gründen von Bedeutung sind oder durch ihre Seltenheit, Eigenart und Schönheit beeindrucken. Insgesamt gibt es in Gelsenkirchen 46 Naturdenkmale.
Naturdenkmale im Landschaftsplan mini|150px|Schild Naturdenkmal Rechtskraft seit 2000.
Der Gelsenkirchener Landschaftsplan ist in 13 Planungsräume (PR) untergliedert: PR 01 Oberscholven / Hassel PR 02 Scholven / Hassel / Buer-Mitte PR 03 Scholven bis Beckhausen PR 04 Buerscher Grüngürtel PR 05 Buer-Mitte bis Resser Mark PR 06 Emscherbruch PR 07 Sutumer Feld PR 08 Horst PR 09 Kanalzone PR 10 Heßler / Feldmark / Rotthausen PR 11 Bismarck / Bulmke-Hüllen PR 12 Bulmke-Hüllen / Ückendorf PR 13 Rotthausen / Ückendorf
Darin festgesetzte Naturdenkmale sind dem Planungsbereich zugeordnet.
Vorläufige Festlegung Naturdenkmalverordnung 2018 Die vorläufige Naturdenkmalverordnung wurde im November 2018 veröffentlicht.Stadt Gelsenkirchen Amtsblatt 2018 – Nr. 46/16. November 2018 (4290-amtsbl46.pdf): Entwurf der „Ordnungsbehördlichen Verordnung zum Schutz von Naturdenkmalen innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und des Geltungsbereichs von Bebauungsplänen im Gebiet der Stadt Gelsenkirchen (Naturdenkmalverordnung – NDVO)“ vom 6. November 2018 Sie enthält Naturdenkmale im bebauten Stadtgebiet von Gelsenkirchen. In ihr wurden einige neue Bäume als Naturdenkmale festgelegt. Erhaltene Naturdenkmäler aus der Verordnung von 2001 bekamen eine neue Nummer.
Abgegangene Naturdenkmale Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) (ND 2 / 2001), De-La-Chevallierie-Straße / Ecke Freiheit; ca. 80 Jahre, 12 Meter hoch, Stammumfang ca. 4 Meter – Baum wurde 2010 gefällt.
Platane (Platanus orientalis) (ND 9 / 2001), Zeppelinallee gegenüber Gertrud-Bäumer-Realschule, vor der ersten Parkbucht; ca. 90 Jahre, ca. 18 Meter hoch, Umfang ca. 1,80 Meter – Baum wurde 2010 gefällt.
Esskastanie (Castanea sativa) (PR 01-ND2 Oberscholven / Hassel), Wegezufahrt im Bereich des Gehöftes Westerholt westlich der Oberscholvener Straße; ca. 120 Jahre, Stammumfang ca. 340 cm. – 2007 abgestorben, 2014 gefällt.
Stieleiche (Quercus robur) „Sachsenwaldeiche“ (PR 13-ND3; Rotthausen / Ückendorf), Rheinelbepark – Baum wurde 2015 gefällt.
Walnuss (Juglans regia) (ND 3 / 2001), Hochstraße / Ecke Hagenstraße; ca. 110 Jahre, ca. 10 Meter hoch, Stammumfang ca. 2,50 Meter – Baum wurde 2016 gefällt.
Rotbuche (Fagus sylvatica) (PR 01-ND 6; Oberscholven / Hassel), nördlich der Valentinstraße / westlich des Teiches vom Hasseler Bach in einem Wald; Stammumfang ca. 360 cm – Baum wurde 2017 gefällt.
Weblinks
Stadt Gelsenkirchen Landschaftsplan 2000 (S.112, S.156, S.175, S.255, S.273, S. 292, S.322) Stadt Gelsenkirchen Naturdenkmalverordnung 2001 Stadt Gelsenkirchen Landschaftsplan Festsetzungskarte mit Änderungen 2016 (pdf. 24 MB) Stadt Gelsenkirchen Amtsblätter über Naturdenkmale Forum Gelsenkirchener Geschichten: Naturdenkmale – Zeugen der Natur
Einzelnachweise
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