mini|alternativtext=Porträtfotografie der deutschen Künstlerin Anina Brisolla.|Anina Brisolla fotografiert von Oliver Mark, Berlin 2021 Anina Brisolla (* 1976 in Hamburg) ist eine deutsche Künstlerin. Sie arbeitet mit Video- und Rauminstallationen, Design, Malerei und Zeichnung.

Leben und Werk Anina Brisolla studierte Bildende Kunst an der Academie voor Kunst en Industrie (AKI) in Enschede, Niederlande, und an der School of Visual Arts in New York.Anina Brisolla. Stadtbesetzung Urban Art NRW. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Ihre Werke schaffen einen Übergang von digitaler zu analoger Kunst. Sie verwendet Bilder aus dem Internet, die sie transformiert und neu interpretiert. Sie thematisiert das Verhältnis von Mensch, Natur und Raum, ohne Menschen darzustellen. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im SMAC in Berlin-MitteInterview mit Anina Brisolla (Engl.) SMAC, Berlin., im Centre for Contemporary Art –CCA Glasgow, im Berliner Radialsystem und in der Kunsthalle Exnergasse im WUK in Wien gezeigt.

Die Zeitschrift Arch+ veröffentlichte 2018 unter dem Themenschwerpunkt „Property Issue - Von der Bodenfrage und neuen Gemeingütern“ Anina Brisollas mehrseitigen „Bildessay“ Prospect mit einer Zeichnung aus dieser Werkserie als TitelblattARCH+ 231: The Property IssueARCH+ features 73: The Property Issue, Haus der Kulturen der WeltArchitektur. Wem gehört der Boden?, Taz, 22. März 2018 und einem Text von Jan Kage, der schrieb: „Grundlage ihrer Zeichnungen sind mit einer Simulationssoftware generierte Bilder von Galaxien, Sternen und Planeten. […] Die Arbeiten setzen sich mit den Hoffnungen und Träumen der Menschen im Zeitalter des Anthropozän auseinander, das – geprägt von Untergangsvisionen und Dystopien – Traumbilder produziert, die als Erlösungsfantasien gelesen werden müssen.“Bildessay: Prospect. Von Brisolla, Anina/Kage, Jan. Arch+ 231, 16. April 2018, S. 8–12

Ausstellungen und Filme

2007: „Rest“, Galerie Markus Winter, Berlin 2009: „Esotec“, Kurz-Experimentalfilm, aufgeführt auf der KunstFilmBiennale in KölnFilmportal.de 2009: „Podrostok“, SOX, Berlin 2009: „Kubaturen. Mediale Konstruktion von Räumen“, Künstlerhaus Dortmund 2009: „Schickeria – High Society“, BDA-Ausstellungsraum, Braunschweig 2010: „noire et pourtant lumineuse“, Matthew Bown Gallery, Berlin 2010: „Texture“, Galerie Metro, Berlin 2010: „Höhepunkte der Kölner KunstFilmBiennale in Berlin“, Kunst-Werke Berlin – KW Institute for Contemporary Art, Berlin 2013: „pieces“, Kwadrat, Berlin 2016: „Über die Unmöglichkeit des Seins“, Kunsthalle Exnergasse, Wien 2017: Being Human: Digital/Analog, Ausstellung und Symposium, Centre for Contemporary Art - CCA GlasgowExploring the concept of being human. Featuring artists: Anina Brisolla, Sam Firth, Emma Hall, Matías López Iglesias, Luise Kloos and Roanna Rahman, Andreja Kulunčić with Vedran Štefan and the EQUALS Collective, Rimantas Plunge, and Jovana Popić. Website Centre for Contemporary Arts 2018: „WonderWoman ART b!tch“, Bar Babette, Berlin

Weblinks Persönliche Website Anina Brisolla – Ausstellungsarchiv, kunstaspekte.de, abgerufen am 19. Januar 2019 Photography Now Artfacts

Einzelnachweise

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