Saint-Méard-de-Drône ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine (vor 2016: Aquitanien). Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Périgueux und zum Kanton Ribérac.
Der Name in der okzitanischen Sprache lautet Sent Meard de Drona und leitet sich vom heiligen Medardus von Noyon ab. Der Zusatz „Drône“ verweist auf den Fluss Dronne, der das Gebiet der Gemeinde durchquert.
Die Einwohner werden Saint Méardais und Saint Méardaises genannt.
Geographie Saint-Méard-de-Drône liegt ca. 25 Kilometer westnordwestlich von Périgueux im Gebiet Ribéracois der historischen Provinz Périgord.
Umgeben wird Saint-Méard-de-Drône von den sieben Nachbargemeinden:
Saint-Méard-de-Drône liegt im Einzugsgebiet des Flusses Dordogne.
Die Dronne, ein Nebenfluss der Isle, durchquert das Gebiet der Gemeinde zusammen mit ihren Nebenflüssen, dem Jalley, dem Goût, der in Saint-Méard-de-Drône entspringt, und der Peychay.
Einwohnerentwicklung Nach Beginn der Aufzeichnungen stieg die Einwohnerzahl in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf einen Höchststand von rund 670. In der Folgezeit sank die Größe der Gemeinde bei kurzen Erholungsphasen bis zu den 1960er Jahren auf rund 325 Einwohner, bevor sich eine teils kräftige Wachstumsphase einstellte, die heute noch anhält.
Jahr19621968197519821990199920062011 Einwohner 379 327 364 403 451 433 461 479
mini|Pfarrkirche Saint-Méard, Blick auf den Chor
Sehenswürdigkeiten Pfarrkirche Saint-Médard aus dem 12. Jahrhundert, seit 2000 als Monument historique eingeschrieben Schloss Fontenilles aus dem 17. Jahrhundert Schloss Le Port aus dem 15. Jahrhundert Wassermühle La Pauze (Ecomuseum) aus dem 18. Jahrhundert
Wirtschaft und Infrastruktur Saint-Méard-de-Drône liegt in den Zonen AOC der Buttersorten Charentes-Poitou, Charentes und Deux-Sèvres sowie der Noix du Périgord, der Walnüsse des Périgord, und des Nussöls des Périgord.
Verkehr Saint-Méard-de-Drône ist erreichbar über die Routes départementales 104, 104E und 710, die ehemalige Route nationale 710, welche die Gemeinde mit Ribérac im Westen und mit Périgueux im Südosten verbindet.
Die Gemeinde ist über eine Linie des Busnetzes Transpérigord, die von Périgueux nach Ribérac führt, mit anderen Gemeinden des Départements verbunden.
Weblinks
Website der Wassermühle La Pauze (französisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Nouvelle-Aquitaine