Die Koprographie (von: kópros = „[der] Dung“, „[der] Kot“ und ) bezeichnet den Drang, „obszöne Wörter zu schreiben oder obszöne Bilder zu malen“Kirsten Müller-Vahl: Tourette-Syndrom und andere Tic-Erkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter. S. 52
Koprographie ist als neurologisch-psychiatrisches Symptom u. a. beim Tourette-Syndrom bekannt. Die Frage, ob Mozarts Briefe koprographischer Ausdruck eines Tourette-Syndroms waren, wurde unter anderem von Rasmus Fog,Kirsten Müller-Vahl: Tourette-Syndrom und andere Tic-Erkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter. S. 11 Werner Felber, Kirsten Müller-VahlKirsten Müller-Vahl: Tourette-Syndrom und andere Tic-Erkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter. S. 11–14 und Oliver Sackswww.pharmazeutische-zeitung.de diskutiert.
Siehe auch Kopropraxie Koprolalie
Literatur Kirsten Müller-Vahl: Tourette-Syndrom und andere Tic-Erkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter, ISBN 978-3-95466-099-5
Einzelnachweise
Kategorie:Psychopathologisches Symptom