Jan Eberwein (* 19. Oktober 1945 in Wolfenbüttel) ist ein deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher.

Leben und Wirken Jan Eberwein hatte Auftritte und Engagements auf vielen deutschen Theaterbühnen. Beispielsweise wirkte er 1980 am Schauspiel Köln in Kleists Das Käthchen von Heilbronn. Von 1982 bis 1986 war er für das Düsseldorfer Schauspielhaus und von 1986 bis 1991 für das Bayerische Staatsschauspiel tätig. Weitere Stationen waren 1991 das Schauspiel Bonn, 1997 das Badische Staatstheater Karlsruhe und 2000 das Nationaltheater Mannheim. Seit 1971 trat er in verschiedenen deutschen Spielfilmen, Fernsehfilmen und Fernsehserien auf. Seine Karriere als Hörspielsprecher begann etwa zum gleichen Zeitpunkt. Inzwischen ist er an über 40 Produktionen deutscher Rundfunksender beteiligt.

Jan Eberwein ist mit der Schauspielerin Krista Posch verheiratet und lebt in München.

Filmografie (Auswahl) 1970/71: Tournee (Fernsehserie, 1 Folge) 1972: Wir 13 sind 17 (Fernsehserie, 1 Folge) 1978: Tagebuch des Verführers (Fernsehfilm) 1980: Das Käthchen von Heilbronn (Fernsehfilm) 1994: Die Kommissarin (Fernsehserie, 1 Folge) 1997: Sophie – Schlauer als die Polizei (Fernsehserie, 1 Folge) 2002: In einer Nacht wie dieser (Fernsehfilm) 2004: Nicht meine Hochzeit

Hörspiele (Auswahl) 1970: Reinhard Reinke: De Lindenbööm – Regie: Günther Siegmund 1971: Ingeborg Gurr-Sörensen: Twee linke Hannen – Regie: Günther Siegmund 1971: Fritz Völker: Uns arme Papa! – Regie: Heinz Lanker 1979: Arno Holz: Blechschmiede – Regie: Heinz von Cramer 1979: Helmut Homeyer: Stunde der Delphine – Regie: Wolfgang Woytt 1979: Lars-Olof Franzén: Vier Küsse – Regie: Frank E. Hübner 1979: John Arden: Pearl – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz 1980: Frank Grützbach: Einige leere Zimmer – Regie: Hans Gerd Krogmann 1980: Raoul Wolfgang Schnell: Der Chef – Regie: Raoul Wolfgang Schnell 1981: Nazim Hikmet: Personenzug Haydarpasa-Eskkisehir – Regie: Heinz von Cramer 1981: Gillian Jones: Die Flucht – Regie: Kaye Mortley 1981: Ria Endres: Das fröhliche Endspiel – Regie: Heinz von Cramer 1981: Giannis Ritsos: Milos geschleift – Regie: Heinz von Cramer 1982: Jerzy Przezdziecki: Hast du Lust auf Liebe – Regie: Norbert Schaeffer 1982: Ingomar von Kieseritzky: Insufficienza oder himmlische Enttäuschungen – Regie: Heinz von Cramer 1982: Alexander Afinogenow: Dnipestran – Regie: Heinz von Cramer 1984: Uwe Timm: Lauschangriff – Regie: Dieter Carls 1985: Jochen Ziem: Ein Heim – Regie: Helga Krauss 1987: Oskar Panizza: Hundeleben 1892 – Regie: Heinz von Cramer 1988: Dorothy L. Sayers: Der Mann mit den Kupferfingern – Regie: Jürgen Dluzniewski 1988: Christiane Adam: Der Blitzschlag – Regie: Mario Andersen 1989: Walter F. Scott: Sir Walter Scotts Kreuzfahrer-Stories oder Die Rache des Blutfingers (1 Teil) – Regie: Alexander Schuhmacher 1989: Ingomar von Kieseritzky: Korridor 2009 oder Die Dekomposition – Regie: Heinz von Cramer 1991: Vallo Raun: Romantische Reise nach Dubrovnik – Regie: Dieter Carls 1991: Heinz von Cramer: Lacenaire oder Die Schurkenehre – Regie: Heinz von Cramer 1992: Hansjörg Schertenleib: Hotel Memory – Regie: Klaus-Dieter Pittrich 1992: Péter Horváth: Ciao, Bambino – Regie: Klaus Wirbitzky 1993: Agnieszka Lessmann: Fotografien – Regie: Irene Schuck 1993: Cees Nooteboom: Gyges und Kandaules – Regie: Hans Gerd Krogmann 1993: Akif Pirincci: Felidae (2 Teile) – Regie: Klaus-Dieter Pittrich 1995: Ekaterina Tomowa: Die vom Himmel Vergessenen (2 Teile) – Regie: Ulrich Gerhardt 1995: Edgar Lück: Das Königreich der Kinder (1. Folge: Ein nettes Skelett) – Regie: Klaus-Dieter Pittrich 1997: Roderich Feldes: Die Häsin – Regie: Ulrich Lampen 1997: Andy Smith: Stille Post – Regie: Ulrich Lampen 1997: Michael Ende: Momo (2 Teile) – Regie: Klaus-Dieter Pittrich 1998: Wilhelm Genazino: Langsam abfließendes Wasser – Regie: Ulrich Lampen 1999: Norman Lock: Die Herren, die Knechte und das Geld: Let’s make Money – Regie: Klaus-Dieter Pittrich

Weblinks

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1945 Kategorie:Mann