Vorlage Diskussion:Infobox Ort in Polen
Die Gmina Dąbrowa ist eine Landgemeinde im Powiat Opolski der Woiwodschaft Opole in Polen. Ihr Sitz ist das gleichnamige Dorf (deutsch Dambrau) mit etwas mehr als 1000 Einwohnern.
Geographie Die Landgemeinde grenzt an die Großstadt Opole und liegt 60 Kilometer südöstlich von Breslau im Westen von Oberschlesien. Die Landesstraße Droga krajowa 46 (DK 46) verläuft durch die Gemeinde.
Nachbargemeinden Nachbargemeinden sind: Groß Döbern, Comprachtschütz, Lewin Brzeski (Löwen), Niemodlin (Falkenberg O.S.), Poppelau, Tułowice (Tillowitz) und die Woiwodschaftshauptstadt Opole.
Geschichte In der Folge des Zweiten Weltkriegs kam Schlesien an Polen. Im Gebiet der Gemeinde konnte sich eine Minderheit halten. Nach der letzten polnischen Volkszählung von 2002 gehören 17,19 Prozent der Gemeindebevölkerung der Deutschen Minderheit an, weitere 3,44 Prozent bezeichneten sich als „Schlesier“.
Politik Gemeindevorsteher An der Spitze der Gemeindeverwaltung steht die Gemeindevorsteherin Katarzyna Gołębiowska-Jarek. Bei der turnusmäßigen Wahl im April 2024 wurde sie ohne Gegenkandidaten mit 80,0 % wiedergewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. Juni 2024. Bei der turnusmäßigen Wahl im Oktober 2018 war sie mit 54,8 % der Stimmen gegen Marek Leja, der 45,2 % der Stimmen unterlag, gewählt worden.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 30. Juli 2020.
Gemeinderat Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und wird direkt in Einpersonenwahlkreisen gewählt. Die Gemeinderatswahl 2024 führte zu folgendem Ergebnis:Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. Juni 2024. Wahlkomitee Katarzyna Gołębiowska-Jarek 42,0 % der Stimmen, 11 Sitze Schlesische Kommunalverwaltung (Deutsche Minderheit) 29,4 % der Stimmen, 2 Sitze Wahlkomitee „Gemeinsame Angelegenheiten“ 14,7 % der Stimmen, 1 Sitz Koalicja Obywatelska (KO) 13,9 % der Stimmen, 1 Sitz
Die Gemeinderatswahl 2018 führte zu folgendem Ergebnis:Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 30. Juli 2020. Wahlkomitee Katarzyna Gołębiowska-Jarek 9 Sitze Wahlkomitee Marek Leja „Hier ist unser Zuhause“ 3 Sitze Wahlkomitee Deutsche Minderheit 3 Sitze
Gemeindepartnerschaften Lengede (Deutschland) Halicz (Ukraine) Oravské Veselé (Slowakei)
Gliederung mini|Schloss Niewodnik um 1860, Sammlung Alexander Duncker Die Landgemeinde Dąbrowa umfasst ein Gebiet von 114,12 km² mit Einwohnern (Stand ) und gliedert sich in folgende Dörfer mit Schulzenämtern: Chróścina (Chrosczinna; 1934–45: Reisern) Ciepielowice (Scheppelwitz; 1936–45: Steffansgrund) Dąbrowa (Dambrau) Karczów (Schönwitz) Lipowa (Neuleipe) Mechnice (Muchenitz; 1936–45: Moosdorf) Narok ((Norok) 1936–45: Wolfsgrund O. S.) Niewodniki (Niewodnik; 1936–45: Fischbach O. S.) Nowa Jamka (Deutsch Jamke; 1936–45: Mittenwalde O. S.) Prądy (Brande) Siedliska (Schedliske; 1936–45: Waldsiedel) Skarbiszów (Karbischau) Żelazna (Zelasno; 1934–45: Eisenau)
Weitere Ortschaften sind Sokolniki und Wyrębiny.
Die Orte Sławice (Slawitz) und Wrzoski (Wreske) wurden zum 1. Januar 2017 in die Stadt Opole eingemeindet und schieden aus der Gemeinde Dąbrowa aus.
Weblinks
Webpräsenz der Gemeinde
Einzelnachweise
Kategorie:Gmina Dąbrowa (Woiwodschaft Opole)