Gisela Schütz (* 8. März 1955 in Ottobeuren) ist eine deutsche Physikerin. Sie ist ehemalige Direktorin und emeritiertes wissenschaftliches Mitglied des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme.
Leben Gisela Schütz studierte bis 1979 Physik und promovierte 1984 an der Technischen Universität München im Fach Kernphysik. 1989 wurde sie für ihre Arbeiten zum Studium des Magnetismus mit zirkular polarisierter Synchrotronstrahlung mit dem Klung-Wilhelmy-Wissenschafts-Preis ausgezeichnet. Sie habilitierte sich 1992 im Fach Experimentalphysik ebenfalls an der Technischen Universität München. 1997 übernahm sie an der Universität Würzburg den Lehrstuhl für Experimentelle Physik und wirkte dort als Hochschullehrerin. 2001 wurde sie Direktorin der Abteilung Moderne Magnetische Systeme am Max-Planck-Institut für Metallforschung, dem heutigen Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme und ist seit 2023 emeritiert.
1997 wurde sie zum korrespondierenden Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen gewählt.
Auszeichnungen 1989 Klung-Wilhelmy-Wissenschafts-Preis 2000 CMD Europhysics Prize
Veröffentlichungen Laut Google Scholar wurden ihre Arbeiten (Stand Juli 2025) insgesamt über 16.000 mal zitiert (h-Index 66).
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Physiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Julius-Maximilians-Universität Würzburg) Kategorie:Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1955 Kategorie:Frau