mini Alexander Baron von Wrangell (; * in Dorpat; † in St. Petersburg) war ein russischer General der Infanterie.
Leben Herkunft und Familie Alexander war Angehöriger des baltischen Adelsgeschlecht von Wrangel. Seine Eltern waren der russische Rittmeister und Erbherr auf Kandel Gustav Baron von Wrangel (1770–1827) und Sophia Freiin von Uexküll-Gyllenband (1781–1832). Er blieb ledig.Otto Magnus von Stackelberg (Bearb.): Genealogisches Handbuch der estländischen Ritterschaft, Band 1, Görlitz , S. 553–554.
Werdegang Wrangell begann seine Laufbahn in der Kaiserlich Russischen Armee 1818 als Unterfähnrich im Semjonowskoje-Leibgarderegiment. 1821 avancierte er zum Fähnrich im 1. See-Regiment und 1824 Sekondeleutnant. Seit 1828 stand er im Kaukasus und war Adjutant des Korpskommandeur Grigori von Rosen (1782–1841). Er wechselte kurzzeitig in Litauische-Regiment, kämpfte als Leutnant 1831 im Novemberaufstand und avancierte 1832 zum Stabskapitän und kehrte anschließend zurück in den Kaukasus.
Wrangel erhielt 1835 seine Beförderung zum Kapitän und wurde 1837 Kommandeur des Erivan-Infanterieregiments. Er konnte sich bei verschiedenen Kämpfen mit Auszeichnung hervortun und wurde 1839 verwundet. 1840 wurde er Kommandeur der 19. Infanterie-Division und stieg 1845 zum Generalmajor auf. In den Jahren 1847 bis 1850 war er Militärgouverneur in Schemacha und 1852 Kommandeur der Kaukasischen Reserve-Grenadier-Brigade. 1854 wurde er Kommandeur der 20. Infanterie-Division, avancierte zum Generalleutnant und wurde Chef des linken Flügels der Kaukasus Linie. Weterfort wurde er 1855 Kommandeur der 2. Garde-Infanterie-Division, 1857 Generaladjutant und war von 1857 bis 1858 Gouverneur von Kutais und Kommandeur der 22. Infanterie-Division sowie schließlich von 1858 bis 1860 Kommandeur aller Truppen im Kaspischen Küstengebiet. Wrangel unterwarf Daghestan und nahm Imam Schamil gefangen. Er wurde 1860 Kommandeur des V. Armee-Korps und war seit 1862 Mitglied des Kriegsrats und der Armeeinspektion. Wrangel hat 1866 seine Beförderung zum General der Infanterie erhalten und wurde als Generaladjutant nach Stockholm und Berlin entsandt. Er wurde auf dem Smolensker Friedhof begraben.
Auszeichnungen (Auswahl) St. Wladimir-Orden IV. Klasse (1831); I. Klasse (1871) Virtuti Militari IV. Klasse (1831) Goldenes Schwert für Tapferkeit (1832) Sonnen- und Löwenorden II. Klasse mit Diamanten (1835) Kronenorden I. Klasse (1835) St. Georgs-Orden IV. Klasse (1842); III. Klasse (1859) Sankt-Stanislaus-Orden I. Klasse (1848); Krone (1852) St. Anna-Orden I. Klasse (1850); Krone (1852) Orden des Weißen Adlers (1856) Alexander-Newski-Orden mit Schwertern (1859); Diamanten (1861); Brillanten und Schwerter (1866) Roter Adlerorden Großkreuz (1871) Sankt-Olav-Orden (1872) Russischer Orden des Heiligen Georg
Literatur/Weblinks
Энциклопедический словарь Брокгауза и Ефрона, Band 7, St. Petersburg 1892, S. 335–336 (russisch) Военная энциклопедия, Band 7, 1912, S. 77–79 (russisch) Eintrag in der Erik-Amburger-Datenbank beim Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung
Einzelnachweise
Alexander Jewstafjewitsch Alexander Jewstafjewitsch Kategorie:General der Infanterie (Russisches Kaiserreich) Kategorie:Person im Novemberaufstand (Russland) Kategorie:Gouverneur Kategorie:Person im Krimkrieg (Russisches Kaiserreich) Kategorie:Träger des Ordens des Heiligen Wladimir Kategorie:Träger des Alexander-Newski-Ordens (Russisches Kaiserreich) Kategorie:Träger des Kaiserlich-Königlichen Ordens vom Weißen Adler Kategorie:Träger des Ordens der Heiligen Anna Kategorie:Träger des Sankt-Stanislausordens (Russland) Kategorie:Träger des Ordens Virtuti Militari Kategorie:Träger des Goldenen Schwertes für Tapferkeit (Russisches Kaiserreich) Kategorie:Träger des Großkreuzes des Roten Adlerordens Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 1. Klasse Kategorie:Träger des Sankt-Olav-Ordens (Großkreuz) Kategorie:Deutsch-Balte Kategorie:Russe Kategorie:Geboren 1804 Kategorie:Gestorben 1880 Kategorie:Mann