Rudolf Weber (* 15. Juli 1937 in Berlin; † vor oder am 3. April 2026) war ein deutscher Musikwissenschaftler und Hochschullehrer.

Leben und Wirken Rudolf Weber begann 1959 in Osnabrück das Volksschullehrerstudium mit dem Wahlfach Musik und unterrichtete ab 1962 als Volksschullehrer in Heiligenrode. 1965 nahm er neben der Assistenz an der Pädagogischen Hochschule Osnabrück das Studium der Musikwissenschaften, Pädagogik und Psychologie an der Universität Münster auf. 1972 promovierte er dort mit der Dissertation: Die Sinfonien Franz Schuberts im Versuch einer strukturwissenschaftlichen Darstellung und Untersuchung. 1973 wurde er an der Universität Osnabrück Akademischer Rat, Oberrat und danach Professor für Musikdidaktik.

1983 wurde er Professor an der Universität Hildesheim und amtierte dort von 1990 bis 1995 auch als Rektor.

Werke (Auswahl) Die Sinfonien Franz Schuberts im Versuch einer strukturwissenschaftlichen Darstellung und Untersuchung, Münster, 1971 Musikalische Autonomie und Textbezug in Vokalwerken von strenger Satztechnik, 1997 mit Siegmund Helms, Reinhard Schneider: Neues Lexikon der Musikpädagogik, Kassel 1994 mit Siegmund Helms, Reinhard Schneider: Kompendium der Musikpädagogik, Kassel 1995 mit Siegmund Helms, Reinhard Schneider: Handbuch des Musikunterrichts, Kassel 1997

Weblinks

Kurzbiographie

Einzelnachweise

Kategorie:Musikwissenschaftler Kategorie:Schullehrer Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hildesheim) Kategorie:Rektor einer Universität in Deutschland Kategorie:Absolvent der Universität Münster Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1937 Kategorie:Gestorben 2026 Kategorie:Mann