Waltrud Bruhn (* 8. Februar 1936 in Wuppertal; † 27. August 1999 in Glückstadt) war eine niederdeutsche Schriftstellerin und Künstlerin.

Leben Aufgewachsen ist Waltrud Bruhn in Bad Segeberg und Lübeck. Danach studierte sie Pädagogik und Kunst und veröffentlichte hoch- und niederdeutsche Lyrik, oft mit klangbetonten Sprachbildern zu mythologischen Stoffen, und Prosa. Ihr Umgang mit der Sprache war kunstvoll und virtuos, mit Bezug auf regionale sowie natur- und kulturhistorische Stoffe. Ihr Lyrikband Windlast gehört zu den bedeutendsten niederdeutschen Werken. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit war sie zeitlebens als Zeichnerin und Malerin aktiv.Reinhard Goltz und Ulf-Thomas Lesle (Hrsg.): Dat Land so free un wiet. Hoffmann und Campe, Hamburg 2006, ISBN 978-3-455-40026-7.

Waltrud Bruhn lebte in Glückstadt.

Auszeichnungen und Ehrungen 1983: Freudenthal-Preis 1989: Fritz-Reuter-Preis

Werke (Auswahl) Dat grote Matjesvergnögen. Augustin, Glückstadt 1974, ISBN 978-3-87030-091-3. Glückstadt an der Elbe. Husum, 1977, ISBN 978-3-88042-047-2. Köstlichkeiten aus der Marsch im Spiegel der königlichen Glückstadt. Teils plattdeutsche Beiträge. Husum 1981, ISBN 978-3-88042-081-6. Cimbersches Silkendei. Augustin, Glückstadt 1982, ISBN 978-3-87030-093-7. Reisen – Greekenland. Augustin, Glückstadt 1984, ISBN 3870300949. De Wiehnachts-Krüff. Augustin, Glückstadt 1986, ISBN 978-3-87030-095-1. Windlast. Augustin, Glückstadt 1987, ISBN 978-3-87030-096-8. Gras – Adern – Fragmente. Quickborn-Verlag, Hamburg 1997, ISBN 978-3-87651-203-7. Vun Ag un Ok, vun't Ach. Quickborn-Verlag, Hamburg 2002, ISBN 978-3-87651-249-5.

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Einzelnachweise

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