Biskupice (deutsch Bischdorf) ist ein Ort der Stadt- und Landgemeinde Byczyna der Woiwodschaft Opole in Polen.

Geographie Biskupice liegt im nordwestlichen Teil Oberschlesiens, drei Kilometer südwestlich von Byczyna, 16 Kilometer nördlich von Kluczbork und 58 Kilometer nordöstlich von Opole an der Bahnstrecke Kluczbork–Poznań.

Nachbarorte von Biskupice sind im Nordwesten Polanowice (Polanowitz), im Norden Byczyna (Pitschen), im Osten Paruszowice (Baumgarten), im Süden Sarnów (Sarnau) und im Westen Kochłowice (Kochelsdorf).

Geschichte mini|links|hochkant=1.35|Schrotholzkirche St. Johannes mini|Bahnhof Biskupice „Bysschoffdorff“ gehörte zum Herzogtum Oppeln und wurde 1393 erstmals urkundlich erwähnt.Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 38.

1845 bestanden im Dorf eine evangelische Kirche, eine evangelische Schule und weitere 33 Häuser. Die Einwohnerzahl lag damals bei 297, davon 68 katholisch. 1874 wurde der Amtsbezirk Bischdorf gebildet. Erster Amtsvorsteher war der Freigutsbesitzer Bernhard Seidel.Amtsbezirk Bischdorf. 1885 lebten in Bischdorf 221 Einwohner.

1933 lebten in Bischdorf 332 Einwohner, 1939 waren es 305 Einwohner. Bis 1945 gehörte das Dorf zum Landkreis Kreuzburg O.S.

Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Bischdorf 1945 mit dem größten Teil Schlesiens unter polnische Verwaltung. Nachfolgend wurde es in Biskupice umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 wurde es der Woiwodschaft Opole eingegliedert. Seit 1999 gehört es zum Powiat Kluczborski.

Sehenswürdigkeiten Die römisch-katholische Schrotholzkirche mit dem Patrozinium des böhmischen Landesheiligen Johannes Nepomuk (Kościół św. Jana Chrzciciela) wurde 1626 erbaut. Der Kirchturm wurde im Jahr 1776 angefügt. Im Inneren befindet sich ein Kruzifix aus dem 17. Jahrhundert sowie ein spätbarocker Altar. Seit der Reformation bis 1945 diente die Kirche als evangelisches Gotteshaus.Geschichte der Kirche St. Johannes (polnisch) Seit 1958 steht die Kirche unter Denkmalschutz.Verzeichnis der Denkmäler der Woiwodschaft Opole S. 437 Jüdischer Friedhof Empfangsgebäude des Bahnhofs

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Einzelnachweise

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