Basic-256 ist ein Dialekt der Computer-Programmiersprache BASIC, der sich vor allem an Schüler richtet. Die Open-Source-Software gibt es für die Betriebssysteme Linux, Windows, MacOS und Android.
Geschichte Angeregt wurde die Entwicklung von Basic-256 durch den Artikel „Why Johnny can’t code“. In dem Artikel formulierte der US-Astronom David Brin das Ziel, dass die Programmlogik Zeile für Zeile mit Hilfe einfacher Mathematik auch von jüngeren Schülern verstanden werden sollte.
Eigenschaften mini|Typischer Quellcode von Basic-256 zur Darstellung eines 3D-Modells und die daraus resultierende grafische Darstellung Es sind keine für Anfänger unverständlichen Header-Dateien nötig. Es müssen keine Bibliotheken oder andere externe Dokumente eingebunden werden. Standard-Basic-Programmierbefehle können zeilenweise leicht nachvollzogen werden. Der Editor, eine Text- und eine Grafikausgabe sind alle in einem gemeinsamen Fenster integriert. Als Interpreter-Sprache erfordert Basic-256 kein Kompilieren. Es gibt eine Dokumentation auf Deutsch. Es gibt Tutorials auf Englisch und Deutsch.
Hallo Welt Ein Hallo-Welt-Programm ist ein einfaches, aber trotzdem vollständiges Programm, das die Möglichkeiten einer Programmiersprache aufzeigen soll. In Basic-256 besteht es aus nur einer einfachen Zeile:
Print "Hallo Welt"
Dasselbe Programm in der Programmiersprache C sieht deutlich komplexer aus:
main () { printf("Hallo Welt"); }
Genau diese Komplexität will Basic-256 vor allem von jüngeren Anfängern fernhalten.
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Einzelnachweise
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