Bouquemont ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Meuse in der Region Grand Est (vor 2016 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Commercy und zum Kanton Dieue-sur-Meuse.

Geografie Die Gemeinde liegt etwa 20 Kilometer südsüdöstlich von Verdun im Zentrum des Départements Meuse an der Maas. Die Gemeinde besteht einzig aus dem Ort Bouquemont. Weite Teile im Westen der Gemeinde sind bewaldet. Das bedeutendste Waldgebiet ist der Bois de Bouquemont. Nachbargemeinden sind Tilly-sur-Meuse im Nordwesten und Norden, Troyon im Nordosten, Woimbey im Südosten und Süden sowie Thillombois im Südwesten und Westen.

Geschichte Der Name der heutigen Gemeinde wurde 962 als Bucconis-mons erstmals in einer Bulle von Papst Johannes XII. erwähntNamensformen der Gemeinde. Im Mittelalter gehörte der Ort zum Gebiet Trois-Évêchés. Mit dieser Herrschaft fiel Bouquemont faktisch 1552 (offiziell erst 1648) an Frankreich. Bis zur Französischen Revolution lag der Ort im Grand-gouvernement de Lorraine-et-Barrois. Von 1793 bis 1801 war die Gemeinde dem Distrikt Saint-Mihiel zugeteilt und Teil des Kantons Dompcevin, danach von 1801 bis 2015 Teil des Kantons Pierrefitte-sur-Aire. Seit 1801 ist Bouquemont dem Arrondissement Commercy zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 2019 Einwohner 146 130 111 100 101 107 94 124 104 Quellen: CassiniInfos zur Einwohnerentwicklung und der politischen Zugehörigkeit der Gemeinde (Volkszählungen bis 1999)und INSEEBevölkerung 2006, 2011 (offizielle Schätzungen per 1. Januar ab 2006)

Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Remi aus dem 18. Jahrhundert Denkmal für die GefallenenDenkmal für die Gefallenen Fünf Wegkreuze im Dorf und am Dorfrand Zwei ehemalige Lavoirs (Waschhäuser)

Literatur Le Patrimoine des Communes de la Meuse. Flohic Editions, Band 2, Paris 1999, ISBN 2-84234-074-4, S. 737–738.

Einzelnachweise

Weblinks

Fotos der Kirche Saint-Remi

Kategorie:Ort in Grand Est Kategorie:Ersterwähnung 962 Kategorie:Ort an der Maas