Karl Albrecht Schmidt (* 25. Juni 1898 in Bayreuth; † 1972 in Bad Reichenhall) war ein deutscher Richter.

Leben Schmidt wurde im Mai 1917 zum Militärdienst eingezogen, zog mit dem 18. bayerischen Fußartillerie-Bataillon an die Westfront und machte die Schlacht bei Soissons (1915), die Schlacht um Verdun und die Schlacht von Cambrai mit. Anfang August 1918 wurde er zum Offizierskorps nach Grafenwöhr kommandiert, wo er das Kriegsende erlebte.Ernst Weber: Geschichte des Corps Hercynia Aschaffenburg–München 1847–1927. München 1927, S. 202. Anschließend nahm er an der Ludwig-Maximilians-Universität das Studium der Rechtswissenschaft auf. 1930 war er Assessor a. D. und Banksyndikus.Kösener Corpslisten 1930, 109/551 Er war von April bis August 1919 Freiwilliger im Freikorps Epp und beteiligte sich an der Niederschlagung der Münchner Räterepublik.

Von 1953 bis 1966 war Schmidt Bundesrichter am Bundesverwaltungsgericht in Berlin.Kösener Corpslisten 1960, 107/550

Siehe auch Liste der Richter am deutschen Bundesverwaltungsgericht

Einzelnachweise

Kategorie:Richter (Bundesverwaltungsgericht, Deutschland) Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Freikorps-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1898 Kategorie:Gestorben 1972 Kategorie:Mann