Hanover ist eine Town im Oxford County des Bundesstaates Maine in den Vereinigten Staaten. Im Jahr 2020 lebten dort 286 Einwohner in 260 Haushalten auf einer Fläche von 19,58 km².Volkszählungsergebnisse Maine 2010; offizielle Publikation der Census-Behörde, (englisch; PDF; 32,5 MB)

Geographie Nach dem United States Census Bureau hat Hanover eine Gesamtfläche von 19,58 km², von der 18,23 km² Land sind und 1,35 km² aus Gewässern bestehen.

Geographische Lage Hanover liegt zentral im Oxford County. Mehrere Seen befinden sich auf dem Gebiet der Town. Durch den Süden des Gebietes fließt der Androscoggin River. Im Norden befindet sich der einzige See, der Howard Pond. Die Oberfläche des Gebietes ist hügelig, die höchste Erhebung ist der 538 m hohe Mount Dimrock im Norden von Hanover.

Nachbargemeinden Alle Entfernungen sind als Luftlinien zwischen den offiziellen Koordinaten der Orte aus der Volkszählung 2010 angegeben.Koordinaten der Orte der Census-Behörde 2010

Norden: Newry, 10,1 km Osten: Rumford, 11,3 km Süden: Bethel, 5,6 km

Stadtgliederung In Hanover gibt es mit dem Village Hanover nur ein Siedlungsgebiet.

Klima Die mittlere Durchschnittstemperatur in Hanover liegt zwischen −9,4 °C (15 °F) im Januar und 20,0 °C (68 °F) im Juli. Damit ist der Ort gegenüber dem langjährigen Mittel Maines um etwa 2 Grad kühler. Die Schneefälle zwischen Oktober und Mai liegen mit deutlich mehr als zwei Metern (bei einem Spitzenwert im Januar von knapp 50 cm) ungefähr doppelt so hoch wie die mittlere Schneehöhe in den USA. Die tägliche Sonnenscheindauer liegt am unteren Rand des Wertespektrums der USA.

Geschichte Eine erste Besiedlung in dem Gebiet fand ab 1774 statt. Als erster Siedler wird Nathaniel Segar genannt. Er diente während der Amerikanischen Revolution und kehrte 1780 zurück. Im Jahr 1781 wurde er durch Indianer auf einem ihrer letzten Kriegszüge gefangen genommen und für sechs Monate von den Briten in Kanada festgehalten. Danach kehrte er nach Hanover zurück. Weitere Siedler folgten. Um 1792 kaufte Phineas Howard aus Temple New Hampshire alles bis dahin nicht besiedelte Land vom Bundesstaat Massachusetts und es wurde nach ihm zunächst Howard’s Gore genannt. Am 14. Februar 1843 wurde das Gebiet als eigenständige Town unter dem Namen Hanover organisiert. Ein Teil des Gebietes gehörte zuvor zur Town Bethel, an die Hanover im Jahr 1849 Land abgab.

Einwohnerentwicklung VolkszählungsergebnisseEinwohnerzahl 1850–2010 laut Volkszählungsergebnissen – Town of Hanover, MaineJahr 1800 1810 1820 1830 1840 1850 1860 1870 1880 1890Einwohner 266 257 188 203 212Jahr 1900 1910 1920 1930 1940 1950 1960 1970 1980 1990Einwohner 214 196 165 170 178 211 240 275 256 272Jahr 2000 2010 2020 2030 2040 2050 2060 2070 2080 2090Einwohner 251 238 286

Wirtschaft und Infrastruktur Verkehr Der U.S. Highway 2 verläuft in westöstlicher Richtung durch die Town. Er folgt dem Verlauf des Androscoggin River und verbindet Hanover mit Bethel im Westen und Rumford im Osten.

Öffentliche Einrichtungen In Hanover gibt es kein eigenes Krankenhaus oder medizinische Einrichtung. Die nächstgelegenen Einrichtungen befinden sich in West Paris, Disfield und Rumford.

Es gibt in Hanover keine eigene Bücherei. Die nächstgelegenen befinden sich in Bethel, oder Rumford.

Bildung Hanover gehört zusammen mit Andover, Bethel, Gilead, Greenwood, Newry und Woodstock zum Maine School Administrative District 44. Es gibt zwei Grundschulen, die Crescent Park Elementary School und die Woodstock Elementary School, zudem die Telstar Middle School und die Telstar High School. Persönlichkeiten

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben Norman K. Ferguson (1901–1987), Politiker

Weblinks

Website von Hanover (englisch) Hanover auf City-Data.com Hanover auf maine.gov

Einzelnachweise

Kategorie:Gemeindegründung 1818