Tarasteix (okzitanisch: Tarastèish) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Hautes-Pyrénées in der Region Okzitanien (bis 2015 Midi-Pyrénées). Sie gehört zum Arrondissement Tarbes und zum 2016 gegründeten Gemeindeverband Adour Madiran.
Geografie mini|links|Blick auf Tarasteix Tarasteix liegt im Norden der Landschaft Bigorre, etwa 15 Kilometer nordwestlich von Tarbes und 37 Kilometer östlich von Pau. Das Gemeindegebiet erstreckt sich an den drei parallel in Süd-Nord-Richtung strömenden Flüssen Lis, Luzerte (auch Barmale genannt) und Géline, wobei letzterer die östliche Gemeindegrenze markiert. Die Flüsse entwässern zum Échez im Einzugsgebiet des Adour. Das Gelände im Gemeindegebiet ist hügelig und durch eine Mischung aus Äckern, Wiesen und Wäldern geprägt. Zu Tarasteix gehören die Dörfer Bernatou, Jacou, Marque dessus, Couloumé, Matiou, Chibor, Pratou, Marquet und Cambau sowie zahlreiche kleine Weiler und Einzelhöfe. Im Westen und Norden grenzt Tarasteix an das Département Pyrénées-Atlantiques. Umgeben wird Tarasteix von den Nachbargemeinden Montaner im Norden, Siarrouy im Nordosten, Lagarde im Osten, Oroix im Süden, Ponson-Dessus im Westen sowie Ponson-Debat-Pouts im Nordwesten.
Ortsname Das Dorf taucht erstmals im Jahr 1342 als de Tarrastezio in einer lateinischen Urkunde auf. Der Ortsname entwickelte sich über de Tarastexio (lateinisch, 1379), Teresteix und Terestex (1429) sowie Taratteix (Ende des 18. Jahrhunderts) zum seit 1793 verwendeten und bis heute gebräuchlichen Tarasteix.Dictionnaire toponymique des communes des Hautes-Pyrénées von Michel Grosclaude und Jean-François Le Nail
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013 2022 Einwohner 215 217 211 252 239 229 256 362 270 Quellen: Cassini und INSEE Im Jahr 1806 wurde mit 604 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehessTarasteix auf cassini.ehess und INSEETarasteix auf INSEE.
Sehenswürdigkeiten Kreuzerhöhungs-Kirche (Église Exaltation-de-la-Sainte-Croix) Kloster Notre Dame de l’EspéranceKloster Notre-Dame de l’Esperance (französisch), eine Gründung des Pianisten und Ordensmann Hermann Cohen Kapelle der Einsiedelei Saint-Benoît nahe dem Kloster Lavoir
Wirtschaft und Infrastruktur In der Gemeinde Tarasteix sind 28 Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreide- und Gemüseanbau, Rinderzucht).Landwirte in Tarasteix auf annuaire-mairie.fr (französisch)
Die 15 Kilometer entfernte Stadt Tarbes ist ein Bahn- und Straßenverkehrs-Knoten mit Anschluss an die Autoroute A64.
Belege
Weblinks
Foto der Abteikirche Notre-Dame-d’Espérance (Unserer Lieben Frau der Hoffnung), Karmeliterkloster der Heiligen Wüste
Kategorie:Ort in Okzitanien Kategorie:Ersterwähnung 1342 Kategorie:Ort auf dem Nullmeridian