Wierzchy (deutsch Wierschy, 1936–1945 Stoberbrück) ist ein Ort der Stadt- und Landgemeinde Wołczyn in der Woiwodschaft Opole in Polen.

Geographie Wierzchy liegt rund sechs Kilometer südlich von Wołczyn, rund 16 Kilometer westlich von Kluczbork (Kreuzburg) und 41 Kilometer nordöstlich von Opole am linken Ufer des Stober.

Nachbarorte von Wierzchy sind im Norden Wąsice (Wundschütze), im Nordosten Markotów Duży (Margsdorf), im Südosten Bogacka Szklarnia (Bodlander Glashütte) und im Westen Szum (Schumm).

Geschichte mini|Wegekapelle mini|Kirche St. Peter und Paul Der Ortsname leitet sich von der Lage auf eine Anhöhe ab und bedeutet Dorf auf der Höhe.Heinrich Adamy: Die schlesischen Ortsnamen Ihre Entstehung und Bedeutung – Ein Bild aus der Vorzeit, Breslau, Priebatsch, 1889, S. 30

1845 bestand das Dorf aus einer katholischen Schule, einem Vorwerk, einer Schäferei und weiteren 41 Häusern. Im gleichen Jahr lebten in Wierschy 372 Menschen, davon 65 evangelisch.Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 740. 1874 wurde der Amtsbezirk Bodland gegründet, zu dem Wierschy gehörte.Territorial Amtsbezirk Bodland

1925 lebten in Wierschy 577, 1933 wiederum 595 Menschen. Zum 27. April 1936 erfolgte die Umbenennung des Dorfes in Stoberbrück. Zum 1. April 1939 wird das Dorf Forstheim in die Gemeinde Stoberbrück eingegliedert. Am gleichen Tag wird außerdem der Amtsbezirk Stoberbrück gegründet. Erster Amtsvorsteher war der Bürgermeister Johann Putzalla.Territorial Amtsbezirk Stoberbrück 1939 hatte die Gemeinde Stoberbrück 1218 Einwohner. Bis 1945 gehörte das Dorf zum Landkreis Rosenberg O.S.

Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Stoberbrück 1945 wie der größte Teil Schlesiens unter polnische Verwaltung. Nachfolgend wurde der Ort in Wierzchy umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 wurde es der Woiwodschaft Oppeln eingegliedert. 1999 kam Wierzchy zum neu gegründeten Powiat Kluczborski (Kreis Kreuzburg).

Sehenswürdigkeiten Die Wegekapelle wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut. Sie besitzt einen quadratischen Grundrisse und einen halbkugelförmigen Hohlraum. Hier befindet sich eine Skulptur des Hl. Johannes Nepomuk.Denkmäler in der Gemeinde Wołczyn Kirche St. Peter und Paul – 1985 bis 1990 erbaut

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Einzelnachweise

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