Biloschyzi (; ) ist ein Dorf in der ukrainischen Oblast Schytomyr mit etwa 600 Einwohnern (2001).Ortswebseite auf der offiziellen Webpräsenz der Werchowna Rada; abgerufen am 24. Dezember 2018 (ukrainisch) mini|links|St.-Dmitry-Kirche in Biloschyzi

Die erstmals 1587 schriftlich erwähnte Ortschaft-rayon-zhitomirska-oblastOrtsgeschichte Biloschyzi in der Geschichte der Städte und Dörfer der Ukrainischen SSR; abgerufen am 24. Dezember 2018 (ukrainisch) trug, zu Ehren des hier getöteten Nikolai Schtschors, zwischen 1934 und dem 19. Mai 2016Über die Umbenennung einzelner Siedlungen und Bezirke auf der Webseite der Werchowna Rada; abgerufen am 24. Dezember 2018 (ukrainisch) den Namen Schtschorsiwka () und erhielt danach im Zuge der Dekommunisierung in der Ukraine ihren alten Namen zurück.

Das Dorf besitzt eine Bahnstation an der Bahnstrecke Schytomyr–Korosten.

Geografische Lage Die Ortschaft liegt 9 km südwestlich vom Stadtzentrum der Rajonhauptstadt Korosten und 85 km nördlich vom Oblastzentrum Schytomyr auf einer Höhe von am Ufer der 13 km langen Slawuta (), die wenige Kilometer weiter östlich in den Usch mündet.

Westlich vom Dorf verläuft die Regionalstraße P–28.

Am 4. Dezember 2018 wurde das Dorf ein Teil der Landgemeinde Uschomyr,Відповідно до Закону України "Про добровільне об'єднання територіальних громад" у Житомирській області у Коростенському районі Веселівська, Лісівщинська та Білошицівська сільські ради рішеннями від 12 вересня, 4 жовтня і 4 грудня 2018 року bis dahin bildete es zusammen mit dem Dorf Chodatschky () die gleichnamige Landratsgemeinde Biloschyzi (Білошицівська сільська рада/Biloschyzkiwska silska rada) im Zentrum des Rajons Korosten.

Persönlichkeiten Der ukrainische Truppenführer in der Roten Armee Nikolai Schtschors (1895–1919) wurde im Russischen Bürgerkrieg während der Kämpfe um den Eisenbahnknotenpunkt Korosten am 30. August 1919 unter ungeklärten Umständen beim Dorf erschossen.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Oblast Schytomyr Kategorie:Ersterwähnung 1587 Kategorie:Rajon Korosten