Belzmühle ist eine Ende des 19. Jahrhunderts abgegangene Mühle und Wüstung. Die Einöde war ein Ortsteil der 1811/1818 entstandenen Ruralgemeinde Allmannsdorf. Heute gehört das Gebiet zum Territorium des Marktes Pleinfeld im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.

Die Belzmühle lag in einem waldreichen Gebiet am Brombach, unweit westlich der Mandlesmühle und östlich der Prexelmühle am Verbindungsweg von Pleinfeld nach Stirn auf einer Höhe von etwa .Topographischen Karten (BayernAtlas) des Bayerischen Vermessungsamtes.

Die Mühle wurde 1572 als „Neue Mandlesmühl“ errichtet. Im 17. Jahrhundert ist der Name Pletzmühl überliefert, 1787 Belz- oder untere Mantles Mühl, 1818 Betzmühl. Der Name stammt wahrscheinlich vom Familiennamen eines Besitzers der Mühle.Gottfried Mertens: Markt Pleinfeld. Ein Blick in die Vergangenheit. Eichstätt 1984. S. 253. Im Jahre 1846 waren in Belzmühle noch zwei Häuser, zwei Familien und 20 Seelen verzeichnet. 1853 hatte Belzmühle noch 11 Einwohner.Protestantische Landeskirche im Königreiche Bayern Rechts des Rheins (Hrsg.): Statistische Beschreibung der protestantischen Pfarreien im Königreiche Bayern diesseits des Rheins, Nürnberg 1853, S. 27. Für 1861 sind 10 Einwohner mit drei Gebäuden verzeichnet. 1871 lebten die fünf Einwohner der Belzmühle in drei Gebäuden; sie besaßen insgesamt zwei Pferde und sieben Stück Rindvieh. Ab 1900 ist die Belzmühle nicht mehr im Amtlichen Ortsverzeichnis für Bayern gelistet, sodass die Wüstwerdung des Ortes vermutlich in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts kurz vor der Jahrhundertwende erfolgt ist.

Weblinks Lage im Historische Karte der Belzmühle

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