Carl Friedrich („Fritz“) Cauer (* 20. Januar 1874 in Kreuznach, Rheinprovinz; † 8. März 1945 in Kassel) war ein deutscher Bildhauer und Maler.

Leben Friedrich Cauer, Spross der Künstlerfamilie Cauer, war der Sohn des Bildhauers Robert Cauer des Älteren. Bis 1901 studierte er an den Kunstakademien von Kassel, München (ab 1893),01148 Fritz Cauer, Matrikel der Akademie der Bildenden Künste München Karlsruhe und Stuttgart vorwiegend Malerei. In den Jahren 1901 bis 1903 wandte er sich auf Einladung seines Bruders Stanislaus Cauer in Rom der Plastik zu. 1904 ließ er sich in Düsseldorf-Oberkassel nieder und beteiligte sich dort an Ausstellungen. 1904 war er auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten. Er heiratete 1910 in Kassel Luise Scheffer (1875–1945),Anne Tesch, S. 118 ff., 160 auch zum Folgenden; Klaus Freckmann (Hrsg.), Angela Nestler-Zapp: Die Bildhauerfamilie Cauer. Künstlerische Gestaltungen und gesellschaftliche Vorgaben. Rheinland-Verlag/R. Habelt, Bonn 2000, ISBN 978-3-7927-1824-7, S. 12 ließ sich dort 1914 endgültig nieder und widmete sich später wieder stärker der Malerei. Er starb mit seiner Frau beim Bombenangriff auf Kassel vom 8. März 1945.

Werk (Auswahl) Reifenspielerin Sackträger Trauernder Jüngling Junges Mädchen Porträt-Halbfigur Heinrich Reifferscheid

Literatur

Anne Tesch, Die Bildhauerfamilie Cauer. Harrach, Bad Kreuznach, 2. Aufl. 1977, ISBN 3-88161-039-1, S. 117–122. Weblinks Friedrich Cauer, genealogisches Datenblatt im Portal merkelstiftung.de Friedrich Cauer, Auktionsresultate im Portal artnet.de

Einzelnachweise

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