Der Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb ist ein Verein mit Sitz in Horb am Neckar, der die Zusammenarbeit von Gedenkstätten am Oberen Neckar sowie der Geschichtswerkstatt Tübingen koordiniert.
Gründung Der Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb wurde im April 2010 gegründet. Schon vor der Gründung hatten einige der Mitglieder die Zusammenarbeit gesucht und in Gang gebracht. Die heutige Vereinszeitschrift Gedenkstätten-Rundschau erscheint bereits seit 2008. Die Gründung des Gedenkstättenverbundes entsprach dem Wunsch, die Zusammenarbeit zu intensivieren und zu professionalisieren. Im Jahr 2011 konnte das Büro des Vereins in der Volkshochschule Horb besetzt werden.Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb: Der Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb e.V.
Mitglieder Aktuelle Mitglieder Der Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb hat zehn Mitglieder (Stand 2024):Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb: Eigendarstellung und Übersicht der Gedenkstätten.
Synagogen-Gedenkstätten: Synagoge Baisingen Synagoge Haigerloch Synagoge Hechingen Synagoge Rexingen Synagoge Rottweil
KZ-Gedenkstätten: KZ-Gedenkstätte Bisingen Gedenkstätte Eckerwald (verbunden mit der nahegelegenen Gedenkstätte am KZ-Friedhof Schömberg) KZ-Gedenkstätte Hailfingen-Tailfingen
Weitere: Stauffenberg-Gedenkstätte in Albstadt-Lautlingen Geschichtswerkstatt Tübingen (Initiator des Denkmals am Synagogenplatz in Tübingen)
Ehemalige Mitglieder Der Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb hatte zeitweise mehr Mitglieder. Beispielsweise zählte im Jahr 2016, zusätzlich zu den zehn oben genannten Mitgliedern, eine weitere Initiative zu den Mitgliedern:Ein breites Bündnis für die demokratische Gesellschaft ist notwendig! Aufruf des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb aus dem Jahr 2016 (im Text wird 2015 als voriges Jahr genannt). Siehe Liste der Mitgliedsinitativen rechts unten auf Seite 1. Löwenstein-Forschungsverein in Mössingen
Im Untertitel der Zeitschrift Gedenkstätten-Rundschau werden die Mitglieder als gemeinsam publizierende Gedenkstätten aufgezählt. Daran lässt sich beispielsweise ablesen, dass im Mai 2021, außer den elf oben genannten, zwei weitere Initiativen dem Gedenkstättenverbund angehörten:Gedenkstätten-Rundschau, Ausgabe Mai 2021 (hier als PDF abrufbar), Aufzählung im Untertitel. Arbeitskreis „Wüste“ in Balingen Verein Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus in Tübingen
Aktivitäten Die Vernetzung der Mitgliedsorganisationen, die Koordination der Ehrenamtlichen vor Ort, die Durchführung von zentralen Jugendguide-Treffen und die Organisation von Veranstaltungen sind Schwerpunkte der Arbeit.Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb: Vereinsziele.
In seiner Verbandszeitschrift Gedenkstätten-Rundschau, die zweimal jährlich erscheint, veröffentlicht der Gedenkstättenverbund die Forschungsergebnisse seiner Mitgliedsorganisationen zur Regionalgeschichte. In größeren Abständen organisiert der Verein Tagungen zu kulturhistorischen Themen. Zu zwei Tagungen in den Jahren 2006 und 2010 hat er jeweils einen Tagungsband publiziert.Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb: Veröffentlichungen.
Organisation und Förderung Heinz Högerle ist Vereinsvorstand. Er betreut die Gedenkstätten-Rundschau und kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit einschließlich der Website.Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb: Der Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb e.V., siehe rechts die Ansprechpartner.
Martin Ulmer verantwortet die Bereiche Konzeption, Kontakte zu Gedenkstätten, Kontakte zu Schulen, Lehrerfortbildung und Vorbereitung von Tagungen.
Förderer des Gedenkstättenverbundes sind die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, die Baden-Württemberg Stiftung, die Stiftung Stuttgarter Lehrhaus und der Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke (Stand 2024).Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb: Der Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb e.V., siehe unten den Abschnitt Gefördert von.
Weblinks Offizielle Website
Einzelnachweise
Kategorie:Verein (Landkreis Freudenstadt) Kategorie:Organisation (Horb am Neckar) Kategorie:Vereinsgründung 2010