Crăiești [] (veraltet Craifalău de Câmpie; , ) ist eine Gemeinde im Kreis Mureș in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Der Ort ist auch unter der ungarischen Bezeichnung Királyfalva bekannt.

Geographische Lage mini|links|Lage der Gemeinde Crăiești im Kreis Mureș Die Gemeinde Crăiești liegt im Siebenbürgischen Becken im Westen des Kreises Mureș. Am Oberlauf der Lechința ein rechter Zufluss des Mureș (Mieresch) und dem Drum național 16 befindet sich der Ort Crăiești etwa 35 Kilometer nördlich von der Kreishauptstadt Târgu Mureș (Neumarkt am Mieresch) entfernt.

Auf dem Areal der Gemeinde verläuft auch die Schmalspurbahn Mocănița Transilvaniei zwischen Teaca im Kreis Bistrița-Năsăud und der südlich angrenzenden Gemeinde Râciu. Auf der etwa 35 Kilometer langen Strecke verkehrt die Bahn, nach längerer Stilllegung, erneut erstmals im Frühjahr 2017.

Geschichte Der Ort Crăiești wurde 1549 erstmals urkundlich erwähnt. Im Königreich Ungarn gehörte der Ort dem Stuhlbezirk Mezőörményes in der Gespanschaft Klausenburg an; die heute eingemeindeten Dörfer gehörten dem Stuhlbezirk Maros felső (Ober-Maros) im Komitat Maros-Torda, anschließend dem historischen Kreis Mureș und ab 1950 dem heutigen Kreis Mureș an.

Bevölkerung Die Bevölkerung der Gemeinde Crăiești entwickelte sich wie folgt: Volkszählung Ethnie Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche andere 1850 944 801 71 2 70 1930 1400 1262 97 1 40 1966 1988 1927 59 - 2 2002 1026 1019 7 - - 2011 924 888 5 - 31 2021 755 683 4 - 68 Seit 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl und gleichzeitig die der Rumänen 1966 registriert. Die höchste Anzahl der Magyaren (152) wurde 1941, der Roma (70) 1850 und die der Rumäniendeutschen (26) wurde 1900 ermittelt.Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 1,1 MB; ungarisch).

Sehenswürdigkeiten Im Gemeindezentrum die orthodoxeAngaben zur orthodoxen Kirche in Crăiești bei biserici.org, abgerufen am 9. Dezember 2018 (rumänisch). und die reformierte Kirche Ende des 18. Jahrhunderts errichtet.Angaben zur reformierten Kirche in Crăiești bei biserici.org, abgerufen am 9. Dezember 2018 (rumänisch). Im eingemeindeten Dorf Milășel (ungarisch Kisnyulas) die Holzkirche.Angaben zur Holzkirche in Milășel bei biserici.org, abgerufen am 9. Dezember 2018 (rumänisch).

Weblinks

Die Gemeinde Crăiești bei ghidulprimariilor.ro

Einzelnachweise

Kategorie:Ersterwähnung 1549