Carlo Sickinger (* 29. Juli 1997 in Karlsruhe) ist ein deutscher Fußballspieler. Er steht beim SV Darmstadt 98 unter Vertrag.

Karriere Sickinger begann seine fußballerische Laufbahn beim FC Spöck und wechselte von dort in den Nachwuchs des SV Sandhausen. 2012 schloss er sich der Jugendabteilung des damaligen Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern an.

Dort durchlief er die Nachwuchsmannschaften von der U17 über die U19 bis in die zweite Mannschaft. In der U21 war Sickinger Stammspieler und bestritt über 60 Spiele. Beim 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg am 16. Dezember 2017, dem 18. Spieltag der Zweitligasaison 2017/18, stand der Mittelfeldspieler zum ersten Mal im Spieltagskader der ersten Mannschaft, kam jedoch zu keinem Einsatz.Spielbericht auf transfermarkt.de, abgerufen am 8. Dezember 2018. Am 8. Februar 2018 unterzeichnete er seinen ersten Profivertrag.Profivertrag für Lautern-Mittelfeldspieler Sickinger auf transfermarkt.de, abgerufen am 8. Dezember 2018. Am Ende der Saison stieg Kaiserslautern in die 3. Liga ab; seitdem stand Sickinger fest im Profikader des 1. FCK. Zu seinem ersten Profieinsatz kam er am 8. Dezember 2018 beim 0:0 im Drittligaspiel gegen die Würzburger Kickers.0:0 beim Hildmann-Debüt: FCK ohne Glück, Spielbericht auf kicker.de, abgerufen am 8. Dezember 2018. Bei der 1:3-Heimniederlage gegen den VfL Osnabrück am 24. März 2019, dem 30. Spieltag, erzielte er seinen ersten Profitreffer zum Endstand.Thiounes Näschen: Doppelter Tigges lässt Osnabrück träumen, Spielbericht auf kicker.de, abgerufen am 24. März 2019. Anfang November 2019 wurde der Mittelfeldspieler nach der temporären Streichung des Mannschaftskapitäns Christoph Hemlein aus dem Lizenzspielerkader von Cheftrainer Boris Schommers zu dessen Nachfolger ernannt,1. FC Kaiserslautern: Carlo Sickinger neuer Kapitän, liga3-online.de, abgerufen am 8. November 2019 wurde aber unter Marco Antwerpen in diesem Amt im Februar 2021 durch Jean Zimmer ersetzt.Jean Zimmer ist neuer Mannschaftskapitän des FCK, der-betze-brennt.de, abgerufen am 16. Juni 2021 Zur Saison 2021/22 wechselte Sickinger zu seinem Jugendverein SV Sandhausen in die 2. Bundesliga.

Nach nur sechs Einsätzen in der Hinrunde verhandelte er in der Winterpause mit dem griechischen Erstligist Apollon Smyrnis, doch eine zunächst offiziell vermeldete Leihe kam doch nicht zustande.SVS verleiht Carlo Sickinger, svs1916.de, 18. Januar 2022, abgerufen am 16. Juni 2022. Wenige Tage später schloss er sich bis zum Saisonende auf Leihbasis der SV Elversberg an. Dort kam Sickinger auf 14 Einsätze (alle Startelf) in der viertklassigen Regionalliga Südwest, in denen er ein Tor zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die 3. Liga beisteuerte. In der Sommerpause löste er seinen Vertrag beim SV Sandhausen auf, um zur Saison 2022/23 in Elversberg einen neuen Zweijahresvertrag zu unterschreiben.SVS und Carlo Sickinger lösen Vertrag auf, svs1916.de, 14. Juni 2022, abgerufen am 16. Juni 2022.Carlo Sickinger ist weiterhin für die SVE im Einsatz, sv07elversberg.de, abgerufen am 16. Juni 2022. Am Ende der Saison 2022/2023 stieg er mit seinem Verein in die 2. Bundesliga auf. In der Folge etablierte sich Sickinger im defensiven Mittelfeld der Elversberger und trug maßgeblich dazu bei, dass trotz zahlreicher Abgänge die Klasse gehalten werden konnte. In der Saison 2024/25, in der Sickinger nur zwei Ligaspiele verpasste, erreichte Elversberg gar den dritten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Relegation um die Bundesliga berechtigte. Hier scheiterte Sickinger, der beide Relegationsspiele über die volle Spielzeit absolvierte, mit Elversberg indes am 1. FC Heidenheim. In der folgenden Saison kam er nur noch zu vereinzelten Einsätzen und wurde von Łukasz Poręba und Amara Condé verdrängt; dennoch trug Sickinger in 13 Ligaeinsätzen dazu bei, dass Elversberg im Sommer 2026 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Bundesliga aufstieg. Sickinger selbst verblieb indes in der 2. Bundesliga und schloss sich dem SV Darmstadt 98 an.Sickinger beerbt Will in Darmstadt – Elversberg-Abschied nach drittem Aufstieg seit 2022, abgerufen am 20. Juli 2026.

Erfolge Meister der 3. Liga und Aufstieg in die 2. Bundesliga: 2022/2023 Meister der Regionalliga Südwest und Aufstieg in die 3. Liga: 2022 Südwestpokal-Sieger: 2019, 2020 Aufstieg in die Bundesliga: 2025/2026

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Einzelnachweise

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