mini|Lage von Glimke in Wüsten Glimke ist ein zum Stadtteil Wüsten gehörender Weiler in der lippischen Stadt Bad Salzuflen im Nordosten Nordrhein-Westfalens.
Geographie alternativtext=|mini|Das Glimketal Lage Der Weiler liegt etwa 1,8 Kilometer nördlich von Wüsten, direkt östlich von Hellerhausen und wird von der gleichnamigen Glimke durchflossen.
Schutzgebiete Entlang der Glimke ist das Naturschutzgebiet Glimketal (LIP-040) ausgewiesen.Naturschutzgebiet Glimketal beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen; abgerufen am 30. Dezember 2018.
Geschichte Name Die früheste Nennung erfolgte 1492 als Glyntbeke. In den ältesten lippischen Landschatzregistern von 1507 wird ein Hof "Karstin vupper Glintbecken" genannt. Weitere belegte Namen sind Glymmeke (1508), Glymbecke (1535, im Landschatzregister), Glimbrecke (1536, während einer Grenzsteinsetzung), Glimbecke (1545, im Landschatzregister) sowie Glintbecke (1610).Birgit Meineke: Die Ortsnamen des Kreises Lippe, Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld, 2010, ISBN 978-3-89534-842-6, S. 174.
Einwohnerentwicklung JahrWüstener Ortsteile, Wohnplätze und Flurbezeichnungen bei www.woiste.de; abgerufen am 31. Dezember 2018. 1880 1885 1911 Einwohner 95 71 58 weiblich 24 weiblich 34 Wohnhäuser 18 11 11 Haushalte 19 12 9
Kultur und Sehenswürdigkeiten Höfe und Häuser Glimbachstraße Nr. 3: ehemals „Hof Hüdepohl“, „Unterwüsten 17“ die Torbogeninschrift des Bauernhauses lautet die Inschrift über dem Nebeneingang lautet die Torbogeninschrift der Leibzucht lautet die Inschrift am Kötterhaus lautet Ortsnamen, Torbogen und Grabinschriften, Erwin Schubert, Wüsten, Mai 1990 Glimke Nr. 2: → siehe Hauptartikel „Baudenkmal Glimke 2“ Glimke Nr. 2b: → siehe Hauptartikel „Baudenkmal Glimke 2b“ Glimke Nr. 4: ehemals „Lambert upper Glymbecke“ bzw. „Lambrachts Hof“, „Unterwüsten 20“, heute „Hofanlage Bobe“. Bei der Volkszählung im Jahre 1609 wurde der Hof erstmals erwähnt die Inschriften am Bauernhaus lauten die Inschrift am Heuerlingshaus lautet Verzeichnis der Hofstätten in Unterwüsten bei www.woiste.de Ortsnamen, Torbogen und Grabinschriften, Erwin Schubert, Wüsten, Mai 1990
Grenzsteine
Entlang der ehemaligen Grenze des Fürstent(h)ums Lippe zum Freistaat Preußen bzw. der Grafschaft Ravensberg stehen rund 50 Landesgrenzsteine, die als Baudenkmale in die Denkmallisten von Bad Salzuflen, Herford und Vlotho eingetragen worden sind. Bei Glimke, an der Straße Richtung Waldemeine, ist noch der Grenzstein „GR-040-58“ vorhanden.Karte von der Bezirksregierung Detmold mit allen noch vorhandenen historischen Grenzsteinen zwischen Lippe und Preußen, im Bereich der Gemeindegrenze Bad Salzuflen/Lemgo bis Anschlussstelle „Ostwestfalenstraße“ der A2
In dem von Graf Simon V. und Herzog Johann von Jülich-Kleve-Berg am 2. August 1536 geschlossenen Schnatvertrag (Schnat = Grenze) zur Beendigung der jahrzehntelangen Streitigkeiten heißt es unter anderem, die Grenze führt „… die Saltze uf bis in die Glimbeck, die Glimbeck uf biß an Johann Kastings hoff, für dem hove her die Landstraß uf, die von Saltzuffelen durch das Sunderfeltt nach Vlöthe geht …“.
Verkehr Das Siedlungsgebiet wird von Stadtbussen der Linie 946 über die Haltestelle Glimke bedient.
Die nächsten Bahnhöfe sind Herford, Vlotho und Bad Salzuflen.
Einzelnachweise
Kategorie:Wüsten (Bad Salzuflen) Kategorie:Ortsteil von Bad Salzuflen Kategorie:Ersterwähnung 1492