Die Saison 1975/76 der Eishockey-Bundesliga war die 18. Spielzeit der höchsten deutschen Eishockeyliga. Deutscher Meister wurde der Berliner SC, der damit seinen 20. Titel feierte. Mit dieser (vorerst) letzten Deutschen Meisterschaft konnte er seine Stellung als Deutscher Rekordmeister weiter ausbauen.
Von den ehemals erfolgreichen bayerischen Vereinen konnte wie in den beiden Vorjahren nur noch der EV Landshut einen der vorderen Plätze belegen, der zweimalige Meister und achtmalige Vizemeister EC Bad Tölz musste hingegen in die 2. Bundesliga absteigen. Er wurde durch den Augsburger EV ersetzt, der damit nach zwei Jahren in die Bundesliga zurückkehrte.
Voraussetzungen Teilnehmer
Der EV Füssen trug fünf seiner Heimspiele in München aus.
Modus Wie im Vorjahr spielten die zehn Mannschaften in einer Doppelrunde den Deutschen Meister aus, sodass jeder Verein jeweils zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele gegen die übrigen Mannschaften bestritt. Der Letztplatzierte musste am Ende der Saison absteigen und wurde durch den Meister der 2. Bundesliga ersetzt.
Abschlusstabelle Sp S U N Tore Punkte 1. Berliner SC 362637180:9355:17 2.EV Landshut 3623112174:12147:25 3.Düsseldorfer EG 3621213185:15144:28 4.Krefelder EV 3619215185:14740:32 5.EV Füssen 3618018137:16036:36 6.Kölner EC 3615417143:14434:38 7.VfL Bad Nauheim 3613320128:16629:43 8.EV Rosenheim 3610521150:19525:47 9.SC Riessersee 3611322151:19725:4710.EC Bad Tölz 3611322 95:15425:47 Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, U = Unentschieden, N = Niederlagen; Erläuterungen: ,
Ranglisten Beste Scorer Spieler Team Spiele Tore Assists Punkte Ernst Köpf Berliner SC 36 50 26 76 Dick Decloe Krefelder EV 43 11 52 Udo Kiessling EV Rosenheim 30 22 52 Alois Schloder EV Landshut 36 31 20 51 Vladimír Vacátko Düsseldorfer EG 36 31 18 49
Beste Verteidiger Spieler Team Tore Assists Punkte Udo Kießling EV Rosenheim 30 22 52 Jouko Öystilä Kölner EC 13 15 28 Václav Koukal Krefelder EV 13 14 27
Kader des Deutschen Meisters Deutscher Meister100px|Logo des Berliner SCBerliner SCTorhüter: Erich Weishaupt, Franz Funk
Verteidiger: Hannu Koivunen, Sven-Erik Brännström, Gerhald Müll, Stefan Metz, Jaakko Marttinen
Angreifer: Anton Hofherr, Hans Zach, Martin Hinterstocker, Ferenc Vozar, Michael Wanner, Lutz Schirmer, Lorenz Funk, Ernst Köpf, Klaus Mangold, Tibor Vozar, Ferenc Vozar, Karel Slanina Cheftrainer: Xaver Unsinn
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