Der 63. Ballon d’Or ( für Goldener Ball) wurde am 3. Dezember 2018 von der Zeitschrift France Football in Paris an den „Weltfußballer des Jahres“ verliehen. Bei der Preisverleihung wurden zwei neue Preise eingeführt: der Ballon d’Or féminin für die „Weltfußballerin des Jahres“ und die nach Raymond Kopa benannte Kopa-Trophäe für den weltbesten U21-Spieler des Jahres.
Abstimmungsmodus Am 8. Oktober 2018 wurden die Kandidaten für den Ballon d’Or (30), Ballon d’Or féminin (20) und die Kopa-Trophäe (10) bekannt gegeben.
Gewählt wurde in folgenden Modi:
Ballon d’Or: Jeder der 176 internationalen Journalisten aus ebenso vielen Ländern vergab an fünf Spieler eine Punktzahl von 6, 4, 3, 2 oder 1. Der Spieler mit der höchsten Punktzahl gewann; bei Gleichstand hätte Derjenige gewonnen, der öfter auf den 1. Platz (6 Punkte) gesetzt wurde. Für Deutschland nahm der Chefreporter des Kicker, Karlheinz Wild, an der Wahl teil.Ballon d’Or: Wer wie abgestimmt hat, kicker.de, 4. Dezember 2018, abgerufen am 25. November 2021. Ballon d’Or féminin: 50 auf Frauenfußball spezialisierte Journalisten vergaben an fünf Spielerinnen eine Punktzahl von 6, 4, 3, 2 oder 1. Die Spielerin mit der höchsten Punktzahl gewann; bei Gleichstand hätte Diejenige gewonnen, die öfter auf den 1. Platz (6 Punkte) gesetzt wurde. Kopa-Trophäe: Wahlberechtigt waren ausschließlich frühere Ballon-d’Or-Gewinner. Diese vergaben an drei Spieler eine Punktzahl von 5, 3, oder 1. Der Spieler mit der höchsten Punktzahl gewann; bei Gleichstand hätte Derjenige gewonnen, der öfter auf den 1. Platz (5 Punkte) gesetzt wurde.
Ballon d’Or
mini|Luka Modrić (2018) Platz Spieler Nationalität Verein 2018 Punkte 1. Luka Modrić 15px|Ballon-d’Or-Gewinner 2018 753 2. Cristiano Ronaldo 15px|Ballon-d’Or-Gewinner 2008 15px|Ballon-d’Or-Gewinner 2013 15px|Ballon-d’Or-Gewinner 2014 15px|Ballon-d’Or-Gewinner 2016 15px|Ballon-d’Or-Gewinner 2017 / 476 3. Antoine Griezmann 414 4. Kylian Mbappé 347 5. Lionel Messi 15px|Ballon-d’Or-Gewinner 2009 15px|Ballon-d’Or-Gewinner 2010 15px|Ballon-d’Or-Gewinner 2011 15px|Ballon-d’Or-Gewinner 2012 15px|Ballon-d’Or-Gewinner 2015 280 6. Mohamed Salah 188 7. Raphaël Varane 121 8. Eden Hazard 119 9. Kevin De Bruyne 29 10. Harry Kane 25 11. N’Golo Kanté 24 12. Neymar 19 13. Luis Suárez 17 14. Thibaut Courtois / 12 15. Paul Pogba 9 16. Sergio Agüero 7 17. Gareth Bale 6 Karim Benzema 6 19. Roberto Firmino 4 Ivan Rakitić 4 Sergio Ramos 4 22. Edinson Cavani 3 Sadio Mané 3 Marcelo 3 25. Alisson / 2 Mario Mandžukić 2 Jan Oblak 2 28. Diego Godín 1 29. Isco 0 Hugo Lloris 0
Ballon d’Or féminin
mini|Ada Hegerberg (2017) Platz Spielerin Nationalität Verein 2018 Punkte 1. Ada Hegerberg 15px|Ballon-d’Or-Gewinnerin 2018 136 2. Pernille Harder 130 3. Dzsenifer Marozsán 86 4. Marta 77 5. Sam Kerr / 61 6. Lucy Bronze 51 7. Amandine Henry 34 Wendie Renard 34 9. Megan Rapinoe 30 10. Lindsey Horan 28 11. Lieke Martens 26 12. Saki Kumagai 25 13. Amel Majri 9 14. Fran Kirby 5 15. Christine Sinclair 4
Kopa-Trophäe
mini|Kylian Mbappé (2018)
Es waren nur Spieler wählbar, die im gesamten Jahr 2018 höchstens 20 Jahre alt waren (U21), also spätestens im Jahr 1998 geboren wurden. Der Gewinner Kylian Mbappé war als einziger der 10 Kandidaten auch für den Ballon d’Or nominiert.
Platz Spieler (Jhg.) Nationalität Verein 2018 Punkte 1. Kylian Mbappé (1998) 110 2. Christian Pulisic (1998) 31 3. Justin Kluivert (1999) / 18 4. Gianluigi Donnarumma (1999) 12 Rodrygo (2001) 6. Trent Alexander-Arnold (1998) 6 7. Patrick Cutrone (1998) 5 8. Houssem Aouar (1998) 4 9. Ritsu Dōan (1998) 0 Amadou Haidara (1998)
Kontroverse um Ada Hegerberg Bei der Ehrung von Ada Hegerberg mit dem Ballon d’Or féminin wurde diese vom Moderator Martin Solveig auf der Bühne gefragt, ob sie twerken könne, was Hegerberg verneinte. Solveig wurde daraufhin Sexismus vorgeworfen. Dieser entschuldigte sich daraufhin bei Twitter.Die schlechteste Entschuldigung des Jahres, faz.net, 4. Dezember 2018, abgerufen am 22. November 2021.Weltbeste Fußballerin Ada Hegerberg soll Twerken, zeit.de, 4. Dezember 2018, abgerufen am 22. November 2021. Der Tennisspieler Andy Murray bezeichnete Solveigs Frage etwa als „ein weiteres Beispiel für den lächerlichen Sexismus, den es noch immer im Sport gibt“.„Beispiel für den lächerlichen Sexismus, den es noch immer im Sport gibt“, faz.net, 4. Dezember 2018, abgerufen am 22. November 2021.
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