Georg Friedrich Hammer (* 5. Mai 1694 in Eilenburg; † 3. Februar 1751 in Rabenau) war ein deutscher Theologe, Schriftsteller und Historiker.
Leben Hammer wurde in Eilenburg an der Mulde als Sohn von Georg Friedrich Hammer (1656–1710), dem gleichnamigen Diakon der Eilenburger Bergkirche geboren, welcher aus Schlesien stammte. Er besuchte ab 1708 die Kreuzschule in Dresden. Nach dem frühen Tod des Vaters war er allerdings bald von verschiedenen Wohltätern abhängig, welche ihm Kost und Logie boten. Er studierte zunächst in Leipzig (1713–1715), dann in Wittenberg. Das Studium schloss er schließlich als Magister ab und wurde zunächst Hauslehrer.
Im Jahre 1727 heiratete er die älteste Tochter des Eilenburger Bürgermeisters und übernahm die vakante Stelle eines Diakons in Elsterwerda. Nachdem er bereits zuvor einige geistliche Schriften hatte drucken lassen, befasste er sich hier sich mit der lokalen Geschichte und verfasste mit der Elsterwerdensia eine erste handschriftliche Chronik der Stadt, deren Original sich heute in der Universitätsbibliothek Leipzig befindet. Im Jahre 1731 ging er nach Rabenau am Fuße des Osterzgebirges und war dort bis zu seinem Lebensende 1751 Pfarrer.
Schriften (Auswahl)
Fußnoten und Einzelnachweise
Kategorie:Lutherischer Geistlicher (18. Jahrhundert) Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert) Kategorie:Heimatforscher (Brandenburg) Kategorie:Person (Eilenburg) Kategorie:Person (Elsterwerda) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1694 Kategorie:Gestorben 1751 Kategorie:Mann