Klostertal (früher auch Klosterthal) ist eine als Zerstreute Häuser klassifizierte Ansiedlung in der Marktgemeinde Gutenstein, sowie Ortschaft der Gemeinde. Neben den weiteren Rotten Steinapiesting und Längapiesting sowie den Ortsteilen Vorderbruck und Blättertal sticht das Klostertal durch seine Größe hervor, welche bis zum Schneeberg reicht. Die Ortschaft hat Einwohner (Stand: ).
Die Streusiedlung Klostertal besteht aus den Weilern Aichlmühl, Putzenhof und Wegscheid. Daneben bestehen noch mehrere Einzellagen sowie Gasthäuser und auch das Schloss Somaruga, eine um 1900 erbaute, neobarocke Villa. Südlich von Klostertal führt die Landesstraße L134 über das Klostertaler Gscheid in das Schwarzatal.
Geschichte Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Klostertal ein Fuhrwerker, fünf Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, zwei Holzhändler, ein Köhler, vier Sägewerke, ein Schmied, eine Schneiderin, ein Schuster, zwei Tischler und mehrere Landwirte ansässig.Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 320
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges verschanzten sich deutsche Truppen im Klostertal, sodass es mit der herannahenden Sowjetarmee zu Gefechten kam und einige Häuser in Klostertal in Flammen aufgingen.Geschichte auf gutenstein.at Der „Rohrer Berg“, der ebenfalls zum Teil im Gutensteiner Klostertal (Siedlungsteil Zellenbach) liegt, war zu Kriegsende ebenfalls Frontgebiet.
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Gutenstein (Niederösterreich) Kategorie:Ort im Bezirk Wiener Neustadt