mini|Presbyterium
Die Marienkirche () in Cieszyn, Polen, ist eine Katholische Kirche mit dem Patrozinium der hl. Maria Magdalena.
Geschichte Die ursprünglich Mariä Geburt geweihte Kirche wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts im Stil der Gotik erbaut. Seit 1263 wurde sie von den Dominikanern betreut. Während der Reformation wurde sie 1544 bis 1611 wurde sie von evangelischen Gläubigen genutzt, danach kam sie wieder in die Obhut der Dominikaner. Nach dem Stadtbrand 1789 verließ der Orden die Stadt; das Gebäude wurde danach als Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena von Karl Jacobi d’Eckholm im spätbarock-klassizistischen Stil wiederaufgebaut. Restauriert wurde sie Mitte des 19. Jahrhunderts, 1928–34, 1962–1967 und nach 2000.
Die Ausstattung Der barocke Hauptaltar wurde 1794 von Andreas Schweigel geschaffen, das spätklassizistische Tabernakel stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Troppauer Bildhauer Franziskus Schubert schuf die spätbarock-klassizistische Kanzel und den Taufstein.
Das gotische Grabmal zum Gedenken an den Teschener Herzog Przemislaus I. aus der Werkstatt von Peter Parler und das manieristische Epitaph des Ritters Mikołaj Rucki von 1664.
Weblinks
Pfarrei
Literatur Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 237f. Teresa Małkowska-Holcerowa i Jan Samek (red.): Katalog zabytków sztuki w Polsce. Miasto Cieszyn i powiat cieszyński. T. IV, z. 3: Województwo katowickie. Warszawa: Instytut Sztuki PAN, 1974.
Einzelnachweise
Kategorie:Pfarrkirche in Polen Marien Kategorie:Kirchengebäude im Bistum Bielsko-Żywiec Kategorie:Kulturdenkmal in der Woiwodschaft Schlesien Kategorie:Marienkirche Kategorie:Gotische Kirche Kategorie:Gotisches Bauwerk in Polen Kategorie:Erbaut in den 1260er Jahren Kategorie:Kirchengebäude in Europa