miniatur|Lage von Rissen in Hamburg und im Bezirk Altona (hellrot) Die Liste der Straßen in Hamburg-Rissen ist eine Übersicht der im Hamburger Stadtteil Rissen vorhandenen Straßen. Sie ist Teil der Liste der Verkehrsflächen in Hamburg.

Überblick In Rissen (Ortsteilnummer 227) leben Einwohner (Stand: ) auf 16,7 km². Rissen liegt in den Postleitzahlenbereichen 22559 und 22589.

In Rissen gibt es 123 benannte Verkehrsflächen, darunter eine Insel. Drei Motivgruppen finden sich im Stadtteil: Gestalten aus der Nibelungensage Gestalten aus der Gudrunsage Opern bzw. Figuren aus Opern von Richard Wagner

Übersicht der Straßen Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über alle benannten Verkehrsflächen – Straßen, Plätze und Brücken – im Stadtteil sowie einige dazugehörige Informationen. Im Einzelnen sind dies:

Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße, des Platzes oder der Brücke. Über den Link (Lage) kann die Straße, der Platz oder die Brücke auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt dabei ungefähr die Mitte an. Bei längeren Straßen, die durch zwei oder mehr Stadtteile führen, kann es daher sein, dass die Koordinate in einem anderen Stadtteil liegt. Straßenschlüssel: amtlicher Straßenschlüssel, bestehend aus einem Buchstaben (Anfangsbuchstabe der Straße, des Platzes oder der Brücke) und einer dreistelligen Nummer. Länge/Maße in Metern:Hinweis: Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind nach mathematischen Regeln auf- oder abgerundete Übersichtswerte, die im Digitalen Atlas NordDigitaler Atlas Nord mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen eher Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b bei rechteckigen Anlagen oder a × b × c bei dreiecksförmigen Anlagen mit a als längster Kante dargestellt.Der Zusatz (im Stadtteil) gibt an, wie lang die Straße innerhalb des Stadtteils ist, sofern sie durch mehrere Stadtteile verläuft. Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens. Datum der Benennung: Jahr der offiziellen Benennung oder der Ersterwähnung eines Namens, bei Unsicherheiten auch die Angabe eines Zeitraums. Anmerkungen: Weitere Informationen bezüglich anliegender Institutionen, der Geschichte der Straße, historischer Bezeichnungen, Baudenkmale usw. Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.

Name/Lage Straßen-schlüssel Länge/Maße(in Metern) Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen BildAchter de Höf ()A011550nach einer Flurbezeichnung1928niederdeutsch Achter de Höf = Hinter den HöfenAchter Lüttmoor ()A013600 nach einer Flurbezeichnung1962niederdeutsch Achter Lüttmoor = Hinterm kleinen MoorAchtern Sand ()A020570nach einer Flurbezeichnung, gemeint ist ein Stück Land hinter einem Dünenstreifen1928Adebarweg ()A029520nach dem Fabelnamen für den Storch1931Alberichstieg ()A062250nach einer Gestalt aus der Nibelungensage1951Alte Sülldorfer Landstraße ()A623905nach der Lage im Stadtteil1985Am Beedenkamp ()A641175nach einer Flurbezeichnung1986Am Brünschendiek ()A661105nach einer Flurbezeichnung1991Brünschen = BesenstrauchAm Leuchtturm ()A288435nach der Lage in der Nähe des Rissener Leuchtturms an der Elbe1950Am Lilienberg ()A587120nach einer Flurbezeichnung1975Am Rissener Bahnhof ()A322260nach der Lage am S-Bahnhof Rissen1930Babenwischenweg ()B0121460nach einem oberhalb einer Wiese verlaufenden Weg1932niederdeutsch baben = oben, oberhalb, Wisch(en) = Wiese(n)Beim Dorfgraben ()B803195nach der Lage am Rissener Dorfgraben1978Bellerbek ()B766145nach einer Flurbezeichnung1972Der Namensteil „Beller“ leitet sich von „Bil“ ab, was Teilung bedeutet und meint einen Höhenzug zwischen Rissen und Wedel, der die Landschaft teilt.Bookwetenkamp ()B472240nach dem niederdeutschen Wort für „Buchweizen“1929Brunhildstraße ()B643165nach einer Gestalt aus der Nibelungensage1939Brünschentwiete ()B6351485nach „Brünschen“, den Zweigen des Besenstrauchs1928Buschredder ()B730400 in Anlehnung an die Straße Rissener Busch1965Eibenkamp ()E051240nach einer Eibe, die hier früher stand1936Etzer Weg ()E251105Etz, Ortsteil der Gemeinde Appen im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein1932Falkensteiner Ufer ()F023385(im Stadtteil)nach der in Blankenese gelegenen Straße Falkenstein, deren Name wiederum auf das Wappen des Hamburger Zweigs der Familie Godeffroy zurückgeht1929östlicher Teil in BlankeneseFarnstieg ()F040300nach der gleichnamigen Pflanzengruppe 1929Feldweg 85 ()F075930Mit Nummern versehene Feldwege wurden als Orientierungshilfe vom Bau- und Vermessungsamt vergeben und sollen sukzessive Straßennamen erhalten.Feldweg 88 ()F076865Feldweg 92 ()F308665Flerrenkamp ()F30355in Anlehnung an die Flerrentwiete1972Flerrentwiete ()F150935nach einer Flurbezeichnung1928Forstamt Altona ()F825in Anlehnung an die Revierförsterei Klövensteenweg, zu der die Straße führtSenatsbeschluss vom 2. Oktober 2024, abgedruckt im Amtlichen Anzeiger Nr. 85 vom 22. Oktober 2024, abgerufen am 26. Oktober 20242024Frieda-Reimann-StraßeFFrida Reimann (1899–1996), Politikerin, MdHBSenatsbeschluss vom 11. Februar 2026, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 17 vom 27. Februar 2026, abgerufen am 9. März 20262026Die in Planung befindliche Straße wird zwischen dem Marschweg und dem Asklepios West-Klinikum Hamburg verlaufen. Fruteweg ()F261500nach einer Gestalt aus der Gudrunsage1949Gehlenkamp ()G040355nach einer Flurbezeichnung1930niederdeutsch gehl/geel = gelb, gemeint ist ein gelber Acker mit schlechtem, weil lehmigem BodenGerlindweg ()G075495nach einer Gestalt aus der Gudrunsage1957Gernotstraße ()G078260nach einer Gestalt aus der Nibelungensage1949Ginsterstieg ()G098180nach der gleichnamigen Pflanzengattung1929Grete-Nevermann-Weg ()G420315Grete Nevermann (1907–1973), Vorsitzende des Ortsausschusses Blankenese1981Groten Flerren ()G418390nach einer Flurbezeichnung1981Grotiusweg ()G3011135Hugo Grotius (1583–1645), Philosoph und Rechtsgelehrter1949Lt. Straßenverzeichnis liegt nur das Grundstück Nr. 85 in Rissen, was anhand der Grundkarte nicht eindeutig erkennbar ist. Ansonsten befindet sich die Straße komplett in Blankenese.Grot Sahl ()G288950nach einer Flurbezeichnung1928Als „Sahl“ oder „Saal“ bezeichnet man eine Viehtränke.Gudrunstraße ()G3291385nach der Gudrunsage1949vor 1949 WaldstraßeHartkrögen ()H147360nach einer Flurbezeichnung1933Hartmutkoppel ()H149195nach einer Gestalt aus der Gudrunsage1952Hasenwinkel ()H175350nach einem Flurnamen1928Hegelingenstieg ()H227100nach einer Gestalt aus der Gudrunsage1960Heidewisch ()H250185nach einer Flurbezeichnung1932Hergartweg ()H70590nach einer Gestalt aus der Gudrunsage1969Herwigredder ()H390925nach einer Gestalt aus der Gudrunsage1949Hettelstieg ()H404100nach einer Gestalt aus der Gudrunsage1954Hexenstieg ()H76175in Anlehnung an die Hexentwiete1980Hexentwiete ()H415635nach einem früheren Hohlweg, in dem sich dem Volksglauben nach Hexen aufgehalten haben1928Hildebrandtwiete ()H426165nach einer Gestalt aus der Nibelungensage1951Hildeweg ()H430260nach einer Gestalt aus der Gudrunsage1954Hinter der Bahn ()H765640nach der Lage bei den Gleisen der S-Bahn-Linie 11981Hobökentwiete ()H4781545nach einer Flurbezeichnung1928niederdeutsch Hoböken = HainbuchenHöhnerkamp ()H493315nach einer Flurbezeichnung1928niederdeutsch Höhner = HühnerHorandstieg ()H627485nach einer Gestalt aus der Gudrunsage1949Hummelstieg ()H69090nach dem gleichnamigen Insekt1930Hamburger Teil, grenzüberschreitend nach Schleswig-HolsteinIn de Bargen ()I075860(im Stadtteil)nach der Dünenlandschaft an der Elbe1936niederdeutsch In de Bargen = In den Bergen; südlicher Teil in BlankeneseIroldstieg ()I101145nach einer Gestalt aus der Gudrunsage1955Iserbarg ()I107305nach einer Flurbezeichnung in Anlehnung an den Namen Iserbrook1929Iserdal ()I127205in Anlehnung an den Iserbarg1977Isoldeweg ()I125190nach der Figur aus Richard Wagners Oper Tristan und Isolde1972Katherina-Hanen-Weg ()K270Katherina Hane († 1444), erstes urkundlich belegtes Opfer der Hexenverbrennung in HamburgSenatsbeschluss vom 17. Dezember 2020, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 111 vom 30. Dezember 2020, abgerufen am 2. Januar 20222020in der Entstehung (Stand: Oktober 2022)Klövensteenweg ()K2683170nach der Funktion in den Klövensteen führend1949Kriemhildstraße ()K432210nach einer Gestalt aus der Nibelungensage1933Ladigestwiete ()L00775Cord Ladiges (1862–1937), letzter Amtsvorsteher in Rissen1953Langensaal ()L054330nach einer Flurbezeichnung1941siehe Grot SahlLehmkuhlenweg ()L109365(im Stadtteil)nach dem Flurnamen „Lehmerkamp“1928östlicher Teil in SülldorfLeuchtfeuerstieg ()L149320in Anlehnung an den Leuchtturmweg1950Leuchtturmweg ()L150645nach der Lage beim Rissener Leuchtturm an der Elbe1929Lohengrinweg ()L220350nach der Titelfigur aus Richard Wagners gleichnamiger Oper1945Lütt Sahl ()L34175in Anlehnung an die Straße Grot Sahl1972Magda-Hoppstock-Huth-StraßeMMagda Hoppstock-Huth (1881–1959), Politikerin, MdHB2026Die in Planung befindliche Straße wird zwischen dem Marschweg und dem Asklepios West-Klinikum Hamburg verlaufen.Marschweg ()M0701270nach der Lage im Gebiet der Elbmarsch1928Mechelnbusch ()M104440nach einer Flurbezeichnung1950Meistersingerweg ()M128210nach der Oper Die Meistersinger von Nürnberg von Richard Wagner1940Melkerstieg ()M136300nach dem Weg, den die Melker zu den Kuhweiden benutzten1928Mimeweg ()M194160nach einer Gestalt aus der Nibelungensage1951Nagelshof ()N185410nach dem Hof der Bauernfamilie Nagel1968Neßsand ()N035nach dem Begriff „Neß“ für eine LandzungeAuf dem Neßsand treffen sich die Grenzen von Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Der Hamburger Teil hat eine Länge von ca. 2.235 Metern und eine Breite von maximal 100 Metern und liegt etwa auf der Höhe von Wittenbergen. Nibelungenweg ()N098295nach der Nibelungensage1936Niflandring ()N202470nach einer Gestalt aus der Gudrunsage1973Ole Kohdrift ()O200200nach der früheren Nutzung1981niederdeutsch Ole Kohdrift = Alter Kuhdrift; als Drift oder Trift wird ein Viehtriebweg bezeichnetOrtwinstieg ()O122130nach einer Gestalt aus der Gudrunsage1955Parsifalweg ()P038220nach der gleichnamigen Oper von Richard Wagner1956Raalandsweg ()R002115nach einer Flurbezeichnung1928Raaland meint gerodetes Land.Rackertwiete ()R009165nach einer Flurbezeichnung1928Als Racker wurde der Schinder bzw. der Henker bezeichnet.Rheingoldweg ()R1741020nach der gleichnamigen Oper von Richard Wagner1946Rienziweg ()R399100nach der gleichnamigen Oper von Richard Wagner1973Rissener Busch ()R206445nach einer Flurbezeichnung1928Rissener Dorfstraße ()R207600nach dem Verlauf im Stadtteil1928Rissener Landstraße ()R2081500nach dem Verlauf im Stadtteil1929Rissener Ufer ()R209205nach dem Verlauf am Elbufer1928Röschdaalskoppel ()R254265nach einer Flurbezeichnung1946Rüdigerau ()R339980nach einer Gestalt aus der Nibelungensage1949Sandmoorweg ()S0461215nach der Lage am Rissener Sandmoor1930Schnaakenmoor ()S246590nach dem Flurnamen „Snaak“1931Schulauer Moorweg ()S307150Die Straße beginnt auf schleswig-holsteinischem Gebiet, der Name wurde von Hamburg übernommen.1950Schulauer Weg ()S308335nach der Funktion zum Wedeler Ortsteil Schulau führend1929Siegfriedstraße ()S428495nach einer Gestalt aus der Nibelungensage1933Siegrunweg ()S429410nach einer Gestalt aus der Nibelungensage1960Sieversstücken ()S443210nach einer Flurbezeichnung1929östliche Straßenhälfte in Sülldorf, südlich der S-Bahn komplett dortStorchenheimweg ()S716185nach einem früheren Bauernhof gleichen Namens1951Strübelhorn ()S751120nach einer Flurbezeichnung1949Sülldorfer Brooksweg ()S7941440Hamburger Stadtteil Sülldorf1929Als „Brook“ bezeichnet man ein tiefgelegenes, wasserreiches BruchlandSülldorfer Landstraße ()S7981890Hamburger Stadtteil Sülldorf1928Teil der Bundesstraße B 431Suurheid ()S819380nach einer Flurbezeichnung1941niederdeutsch suur Heid = saure HeideTannhäuserweg ()T019225nach der Oper von Richard Wagner1938Tinsdaler Heideweg ()T1081590nach dem Rissener Ortsteil Tinsdal1928Tinsdaler Kirchenweg