Ulrike Anna Bleier, Pseudonym Greta von der Donau bzw. Greta Donau (* 9. Februar 1968 in Regensburg) ist eine deutsche Schriftstellerin und Journalistin.
Leben Bleier verbrachte ihre Kindheit und Jugend in der Oberpfalz und Niederbayern in der Nähe von Regensburg. Im Herbst 1989 zog sie nach Köln, wo sie Angewandte Sozialwissenschaften, Linguistik, Phonetik und Komparatistik studierte.
Seit 2000 veröffentlicht sie regelmäßig in österreichischen und deutschen Literaturzeitschriften, zunächst unter dem Pseudonym Greta von der Donau bzw. Greta Donau, später auch als Ulrike Anna Bleier.
2013 war sie Finalistin beim MDR-Literaturpreis in Leipzig.
Ihr Debütroman Schwimmerbecken (2016) stand 2017 auf der Hotlist der 10 besten Bücher aus unabhängigen deutschsprachigen Verlagen. Im September 2018 erschien ihr zweiter Roman Bushaltestelle. 2019 erhielt sie das Dieter-Wellershoff-Stipendium der Stadt Köln für ihren dritten Roman Spukhafte FernwirkungUlrike Anna Bleier und Bastian Schneider erhalten Förderung. Homepage der Stadt Köln vom 16. April 2019. Abgerufen am 25. August 2019..
Für Spukhafte Fernwirkung entwickelte sie 2023 Die 4. Perspektive, eine Roman-App, durch die der Roman weitergeschrieben werden kann. Die App richtet sich explizit auch an Teilnehmer, die wenig oder keine literarischen Schreiberfahrungen haben. 2023 sendete Bayern 2 radiotexte eine halbstündige Lesung aus dem Roman.
Werke Romane und Erzählungen Spukhafte Fernwirkung (Roman), Lichtung Verlag, Viechtach 2022, ISBN 978-3-941306-52-3 Schwimmerbecken (Roman), Lichtung Verlag, Viechtach 2016, ISBN 978-3-941306-30-1 Bushaltestelle (Roman), Lichtung Verlag, Viechtach 2018, ISBN 978-3-941306-76-9 Miriam – Prosa und Poetologie (Erzählung), Verlag: rhein wörtlich, Edition 12 Farben, Köln 2014, ISBN 978-3-943182-08-8 Fränkie und das Wesen der Dinge (Erzählung), Literatur-Quickie, Hamburg 2014, ISBN 978-3-942212-91-5
Auszeichnungen und Stipendien (Auswahl) 2007: Preisträgerin beim Exil Literaturpreis Wien unter dem Pseudonym Greta Donau 2009: Kunstpreis des Kreises Viersen (Literatur) 2012: Projektstipendium der Autorinnenvereinigung 2013: Finalistin beim MDR-Literaturwettbewerb Leipzig 2014: Arbeitsstipendium des Landes NRW 2015: Arbeitsstipendium der Stadtsparkasse KölnBonn 2018: Stipendiatin des Künstlerhauses Schloss Wiepersdorf 2019: Dieter-Wellershoff-Stipendium der Stadt Köln 2020: Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW 2021: Aufenthaltsstipendium im Rahmen des Austauschprogramms Bayern-QuébecSchriftstellerin Ulrike Anna Bleier und Übersetzerin Michaela Meßner erhalten Aufenthaltsstipendium in Québec Pressemitteilung Nr. 244 vom 14. Oktober 2021
Literatur Markus Schwering: Kölner Literaturgeschichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Böhlau, Köln 2024, S. 400, 404–406, ISBN 978-3-412-52976-5
Weblinks
Ulrike Anna Bleier Homepage Die Süddeutsche Zeitung (8. Februar 2017): Der Sog des schwarzen Wassers Radio Prag (1. Dezember 2018): Bis nach Mähren - der Roman Bushaltestelle WDR-Literaturmagazin „Bücher“ (6. Januar 2023): Autorin im Gespräch
Einzelnachweise
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