Die Galerie Tschudi ist eine Schweizer Kunstgalerie, 1985 gegründet in Glarus, mit Hauptsitz seit 2002 in Zuoz, die internationale und Schweizer zeitgenössische Kunst fördert und Werke von etablierten Künstlern und Newcomern ausstellt.
Geschichte Die Galerie Tschudi wurde 1985 von Ruedi Tschudi (1940–2019) und Elsbeth Bisig in Glarus gegründet. Sie bietet Einzel- und Gruppenausstellungen, arbeitet mit internationalen Institutionen zusammen, nimmt an internationalen Kunstmessen (so z. B. an der Art Basel) teil und veröffentlicht Kunstkataloge und Künstlermonographien. Im Dezember 2002 wurde eine zweite Galerie in Zuoz eröffnet. In den letzten Jahren wurde Zuoz zur Hauptgalerie, in der alle Ausstellungen stattfinden. Die Galerie hat ihren Sitz in einem umgebauten mittelalterlichen Gebäude namens Chesa MadalenaSusanne Koeberle: Sie lassen Steine wachsen, nzz.ch., 12. Februar 2017, abgerufen am 29. November 2018. am historischen Hauptplatz von Zuoz. Glarus dient seitdem als Lager und auf Anfrage als Ausstellungsraum.Galerie Tschudi In: artnet, abgerufen am 27. November 2018. Von den urbanen Zentren der Kunst entfernt, verfolgt die Galerie seit Jahren ein Programm mit Vertretern der Minimal Art, Land Art und der Arte Povera, mit Künstlern wie Carl Andre, Alan Charlton, Richard Long, Mario Merz und Hamish Fulton. Neuere Künstler, die im Programm enthalten sind, sind Bethan Huws, Niele Toroni, Callum Innes, Dan Walsh, Su-Mei-Tse, Kimsooja, Julian Charrière und Andrea Büttner. 2004 feierte die Galerie ihr zwanzigjähriges Bestehen mit einer Ausstellung von Carl Andre.
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Einzelnachweise
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