Wölkershof ist eine Wüstung im Statistischen Bezirk 10 der kreisfreien Stadt Nürnberg.

Lage Wölkershof war Haus Nr. 28, 29 und 30 der Steuergemeinde St. Peter und lag in direkter Nachbarschaft zur Hadermühle. In der Bayerischen Uraufnahme tragen die Häuser keinen eigenen Namen.

Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Wölkershof aus 3 Anwesen (1 Wirtshaus, 2 Häuser). Das Hochgericht übte die Reichsstadt Nürnberg aus, was aber vom brandenburg-ansbachischen Vogtamt Schönberg bestritten wurde. Alleiniger Grundherr war das Zinsmeisteramt der Reichsstadt Nürnberg.H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 153.

Von 1797 bis 1808 unterstand Wölkershof dem Justiz- und Kammeramt Wöhrd-Gostenhof. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde der Ort dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Gleißhammer und der im selben Jahr gegründeten Ruralgemeinde Gleißhammer zugeordnet. 1825 wurde Wölkershof nach Nürnberg eingemeindet.H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 238f.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 Einwohner 39 36 36HäuserEs werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1836 als Wohngebäude und 1840 als Häuser. 3 3 3Quelle

Religion Wölkershof war evangelisch-lutherisch geprägt und ursprünglich nach St. Lorenz (Nürnberg) gepfarrt, seit dem 19. Jahrhundert war die Pfarrei St. Peter (Nürnberg) zuständig.

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Wüstung in Nürnberg