mini|Blick zum Westturm der Dorfkirche Göllnitz (2019) mini|Ostschluss der Göllnitzer Dorfkirche (2019) mini|Seitliches Eingangsportal Die evangelische Dorfkirche Göllnitz steht im Ortsteil Göllnitz der Gemeinde Sallgast im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Sie gehört zum Pfarrsprengel Göllnitz-Sallgast im Kirchenkreis Niederlausitz der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
Geschichte Die Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Es war ursprünglich ein frühgotischer Saalbau, der in der Mitte des 18. Jahrhunderts erneuert und im barocken Stil umgebaut wurde. Im Inneren befindet sich ein Altaraufsatz aus dem 17. Jahrhundert.
Orgel Die Orgel mit einem Prospekt in den historisierenden Formen des Rokoko wurde 1853 von Johann Christoph Schröther dem Jüngeren (1774–1859) aus Sonnewalde erbaut. Dispositionsänderungen erfolgten 1907 und 1965.Die Orgel der Dorfkirche Göllnitz, abgerufen am 11. Februar 2020. Die Orgel verfügt über Schleifladen und ein Sperrventil. 1993 wurde sie von der Firma Fahlberg Orgelbau restauriert.
I Manual C–d3 Principal 8′ Gedackt 8′ Salicional 8′ 1907 für Quinte ′ Octave 4′ Spitzfloete 4′ Octave 2′ Sifflöte 1′ 1965 für Floete 8′ Mixtur III–IV ′ C–h (Bass) Cornett III–IV 4′ ohne Terz, ab c1 (Diskant) Pedal C–d1 Subbaß 16′ Violon 8′ Octavbaß 4′
Koppel: I/P
Literatur Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4.
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Einzelnachweise
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