Der Amos-Preis für Zivilcourage in Kirche und Gesellschaft (Eigenschreibweise: AMOS-Preis) wird von der Offenen Kirche seit 2001 alle zwei Jahre an Personen oder Initiativen verliehen.
Vergabe Ausgezeichnet werden Personen, die in besonders eindrücklicher, prophetischer Weise die frei machende und Gerechtigkeit fordernde Botschaft der Bibel weitergeben, oder Gruppen, Initiativen und Aktivitäten, die dem politischen Anspruch der Botschaft vom kommenden Gottesreich beispielhaft gerecht werden.
Benannt ist der Amos-Preis nach dem Propheten Amos, insbesondere wegen dessen Sozialkritik (zum Beispiel Amos 2, 6–8Amos 2, 6-8 auf bibleserver.com), Kultkritik (zum Beispiel 5, 21–23Amos 5, 21-23 auf bibleserver.com), und weil Amos als Folge dieser Kritik des Landes verwiesen wurde (Amos 7, 10–17Amos 7, 10-17 auf bibleserver.com).
Schirmherr des Amos-Preises war von 2001 bis 2019 Erhard Eppler. Am 17. März 2019 gab er diese Aufgabe an Herta Däubler-Gmelin weiter.
Der Amos-Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3000 Euro verbunden. Finanziert wird der AMOS-Preis durch Spenden und durch die Amos-Preis-Stiftung.
Preisträger und Preisträgerinnen 2001: Gertraud Knoll und Beatrix Spreng 2003: Diakonische Basisgemeinschaft „Brot & Rosen“ (Hamburg) und Workshop „Feministische Theologie Laichingen“ 2005: Halina Bortnowska (Warschau) und „Café Strich-Punkt“ (Stuttgart) 2007: Florian Pfaff 2009: Herta Leistner 2011: Sumaya Farhat-Naser und Reuven Moskovitz 2013: Carmen Häcker 2015: Jürgen Grässlin 2017: Christiane Quincke 2019: Rainer SchmidEvangelischer Pressedienst, Landesdienst Südwest "Amos-Preis für Pfarrer und Friedensaktivist" (20.11.2018)Offene Kirche, Evangelische Vereinigung in Württemberg "AMOS-Preis für Pfarrer Rainer Schmid" (20.11.2018) 2022: Karoline Preisler 2024: Evangelische Kirchengemeinde Spremberg
Weblinks Amos-Preis bei offene-kirche.de
Einzelnachweise
Kategorie:Deutsche Auszeichnung Kategorie:Erstverleihung 2001