Apátistvánfalva ( Števanovci) ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Szentgotthárd im Komitat Vas. Mehr als die Hälfte der Bewohner zählt zur Volksgruppe der Slowenen.
Geografische Lage Apátistvánfalva liegt 46 Kilometer südwestlich des Komitatssitzes Szombathely, 6 Kilometer südlich der Kreisstadt Szentgotthárd an dem Fluss Hársas-patak und grenzt im Süden an Slowenien. Nachbargemeinden sind Orfalu und Kétvölgy.
Geschichte Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Kleingemeinde 128 Häuser und 499 Einwohner auf einer Fläche von 1470 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Szentgotthárd im Komitat Vas.
Söhne und Töchter der Gemeinde Károly Krajczár (1936–2018), Autor, Pädagoge und Volksmärchensammler
Sehenswürdigkeiten Grenzwacht-Gedenkstätte und Museum (Határőr Emlékhely és Múzeum) Im Museum befindet sich eine Statue von Szent László, dem Schutzpatron der Grenzwächter (Szent László, a határőrök védőszentje szobra) Mariensäule (Mária-oszlop), erschaffen 1899 von József Hudetz Naturlehrpfad Rókagomba tanösvény Römisch-katholische Kirche Harding Szent István, erbaut um 1786 im spätbarocken Stil Weltkriegsdenkmal (Hősi halottak emlékműve) mit Statue von Árpád, erschaffen 1925 von Ede Kallós
Verkehr In Apátistvánfalva trifft die Landstraße Nr. 7456 auf die Nr. 7458, die in südwestlicher Richtung zur slowenischen Grenze führt. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Szentgotthárd.
Literatur Apátistvánfalva – Településképi Arculati Kézikönyv 2017. Hrsg. von der Gemeindeverwaltung.
Einzelnachweise
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