mini|Bucht von Venedig Robert Balcke (* 17. Februar 1880 in Schwiebus, Provinz Brandenburg; † 21. August 1945 in Berlin) war ein deutscher Genre-, Landschafts-, Porträt- und Interieurmaler sowie Illustrator.

Leben und Werk Balcke studierte von 1899 bis 1905 an der Kunstakademie Berlin bei Woldemar Friedrich und Joseph Scheurenberg. Außerdem war er Meisterschüler von Albert Hertel und Arthur Kampf. Dann ging er nach Düsseldorf und wurde Schüler von Eduard von Gebhardt.Museum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016), Balcke schuf unter anderem Bilder für diverse öffentliche Gebäude. 1905 kehrte er nach Schwiebus zurück. Er errichtete dort sein Atelier und malte Porträts. 1911 erhielt er den 1. Preis in einem Wettbewerb, der von Zeitschrift Die Gartenlaube ausgeschrieben worden war. 1912 siedelte er nach Spandau bei Berlin um. Nach dem Ersten Weltkrieg unternahm er eine Studienreise nach Italien. In der Zeit des Nationalsozialismus malte Balcke die Größen des NS-Regimes und Bilder wie z. B. Hans Maikowski (1933) oder Reichsjägermeister Göring auf der Jagd fanden Anklang bei der nationalsozialistischen Propaganda bzw. Adolf Hitler.

Literatur Balcke, Robert. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker. K. G. Saur, München 1992, ISBN 3-598-22746-9, Band 7, S. 399. Danuta Miliszewska: Robert Balcke – malarz ze Świebodzina. Wydawnictwo Muzeum Regionalnego, 2006, ISBN 978-8-39228-141-2.

Weblinks

Robert Balcke, Datenblatt im Portal rkd.nl (Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie) Robert Balcke, Auktionsresultate im Portal artnet.de Schwiebus.pl

Einzelnachweise

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