Frankenheim ist ein Gemeindeteil der Stadt Bischofsheim in der Rhön im Landkreis Rhön-Grabfeld (Unterfranken, Bayern). Die Gemarkung Frankenheim hat eine Fläche von 9,981 km². Sie ist in 1496 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6629,51 m² haben.
Geographie Das Kirchdorf liegt an der Brend am Südfuß des Osterbergs (), einer bewaldeten Erhebung der Rhön. Die Bundesstraße 279 führt nach Oberweißenbrunn (2,5 km westlich) bzw. zu einem Gewerbegebiet von Bischofsheim (1,5 km östlich). Die Kreisstraße NES 53 führt nach Bischofsheim zur Staatsstraße 2288 (2 km östlich).
Geschichte 1228 verkaufte Otto von Henneberg das Dorf an das Hochstift Würzburg. Über Jahrhunderte hinweg bis zum Ende des Alten Reichs gehörte Frankenheim zum würzburgischen Amt Bischofsheim. Die Herren von Tann hatten im Ort ein römhild-hennebergisches Lehen.G. Hönn: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises, S. 97.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) entstand die Ruralgemeinde Frankenheim. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Bischofsheim zugeordnet. 1830 bestand der Ort aus 72 Wohnhäusern mit 385 Einwohnern.A. Rottmayer: Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern, S. 100. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Frankenheim am 1. Mai 1978 nach Bischofsheim in der Rhön eingemeindet.
Baudenkmäler In Frankenheim gibt es 13 Baudenkmäler: Gersfelder Straße 53: Kriegerdenkmal Gersfelder Straße 64: Ehemaliges Wohnstallhaus Steinbrücke über die Brend Kapelle neun Bildstöcke
Bodendenkmäler In der Gemarkung Frankenheim gibt es ein Bodendenkmal.
Religion Frankenheim ist römisch-katholisch geprägt und nach St. Georg (Bischofsheim) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Rhön-Grabfeld Kategorie:Geographie (Bischofsheim in der Rhön) Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Rhön-Grabfeld) Kategorie:Gemeindeauflösung 1978 Kategorie:Gemarkung im Landkreis Rhön-Grabfeld