Demange-aux-Eaux [] ist ein DorfVillage de Demange-aux-Eaux bei annuaire-mairie.fr, abgerufen am 9. August 2026 in der französischen Gemeinde Demange-Baudignécourt und eine ehemalige Gemeinde mit zuletzt 505 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Meuse in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Die Gemeinde gehörte zum Arrondissement Commercy und zum 2016 gegründeten Gemeindeverband Haute Saulx et Perthois-Val d’Ornois. Ihre Bewohner werden Dominacoiriens und Dominacoiriennesgenannt.
Die Gemeinde Demange-aux-Eaux wurde am 1. Januar 2019 mit Baudignécourt zur Commune nouvelle Demange-Baudignécourt zusammengeschlossen.
Geografie
mini|Westlicher Eingang zum Kanaltunnel Demange-aux-Eaux liegt in der Landschaft Barrois am Fluss Ornain, etwa 35 Kilometer südöstlich von Bar-le-Duc und 45 Kilometer südwestlich von Toul. Das fast 25 Quadratkilometer umfassende ehemalige Gemeindegebiet wird geprägt vom ca. einen Kilometer breiten Ornaintal und die sich links und rechts des Ornains erhebenden teilweise bewaldeten Hochplateaus, die das Flusstal um 100 Höhenmeter überragen. Parallel zum Ornain verläuft der Rhein-Marne-Kanal (Canal de la Marne au Rhin), der hier die Scheitelhaltung erreicht und in den 4880 m langen Tunnel von Mauvages (Souterrain de Mauvages) einschwenkt, der die Verbindung zum Maastal herstellt. Zur Gemeinde gehörte der drei Kilometer nordöstlich des Dorfes Demange-aux-Eaux gelegene Weiler La Grangette. Umgeben wurde die Gemeinde Demange-aux-Eaux von den Nachbargemeinden Reffroy und Bovée-sur-Barboure im Norden, Mauvages im Osten, Delouze-Rosières im Südosten, Huilliécourt im Südwesten, Baudignécourt im Süden sowie Saint-Joire im Westen.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2017 Einwohner 624 605 536 502 537 543 555 554 Im Jahr 1846 wurde mit 1053 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehessDemange-aux-Eaux auf cassini.ehess und INSEEDemange-aux-Eaux auf INSEE.
Sehenswürdigkeiten mini|Mairie (Rathaus), Verwaltungssitz der Gemeinde Demange-Baudignécourt mini|Rue de l’Église und Kirche Saint-Remi mini|Kirche Saint-Remi Kirche Saint-Remi Rathaus des Architekten Joseph-Théodore Oudet Lavoir
Wirtschaft und Infrastruktur Demange-aux-Eaux hat eine Grundschule, eine Poststelle und einen kleinen Sportboothafen. In Demange-aux-Eaux sind 15 Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Anbau von Getreide und Hülsenfrüchten).Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)
Der Westteil der ehemaligen Gemeinde gehört zum 30 Quadratkilometer umfassenden unterirdischen Tunnelsystem des durch die französische Atommüllbehörde Agence nationale pour la gestion des déchets radioactifs (ANDRA) in Bure betriebenen Untertagelabors zur Erforschung der örtlichen geologischen Verhältnisse für den Bau des Atommüllendlagers Bure.
Durch Demange-aux-Eaux führt die dem Ornain folgende Departementsstraße D 966 (ehemalige Nationalstraße N 66) von Ligny-en-Barrois nach Greux. Im 20 Kilometer entfernten Ligny-en-Barrois besteht Anschluss an die autobahnartig ausgebaute N 4 von Saint-Dizier nach Toul.
Der Ort hatte einen Bahnhof an der Bahnstrecke Nançois-Tronville–Neufchâteau, auf der 1969 der Personenverkehr eingestellt wurde. Im Güterverkehr finden noch saisonale Gelegenheitsfahrten mit Getreidetransporten statt.
Literatur Le Patrimoine des Communes de la Meuse. Flohic Editions, Band 1, Paris 1999, ISBN 2-84234-074-4, S. 490–491.
Belege
Weblinks
Kategorie:Ort in Grand Est Kategorie:Gemeindeauflösung 2019 Kategorie:Demange-Baudignécourt