Caulaincourt ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Aisne in der Region Hauts-de-France (vor 2016 Picardie). Sie gehört zum Arrondissement Saint-Quentin, zum Kanton Saint-Quentin-1 und zum Gemeindeverband Pays du Vermandois.
Geografie Die Gemeinde Caulaincourt liegt am Fluss Omignon an der Grenze zum Département Somme, 14 Kilometer westlich von Saint-Quentin. Nachbargemeinden von Coulaincourt sind Pœuilly im Norden, Vermand im Nordosten, Attilly im Südosten, Beauvois-en-Vermandois im Süden sowie Trefcon im Westen.
Geschichte Der Ort wurde erstmals 1147 als Caulincurt im Archiv des Kapitels der Abtei Prémontré bezeugt.
Das alte Schloss Caulaincourt, das 1557 während der Schlacht bei Saint-Quentin abbrannte, wurde acht Jahre später nach einem neuen Plan wieder aufgebaut. Ab 1765 wurde es komplett aus Ziegeln und Stein umgebaut und 1917 im Ersten Weltkrieg von der Deutschen Armee zerstört. Nach der Zerstörung wurde es zwischen 1930 und 1933 in einer Mischung aus klassizistischem und Art-déco-Stil neu errichtet.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014 2021 Einwohner 137 139 134 122 110 121 111 139 142 Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Quentin Grabkapelle (Mausoleum) von Caulaincourt. Die Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete Kapelle hat eine zwölfeckige Form Schloss Caulaincourt, Monument historique seit 1998 britischer Soldatenfriedhof „Trefcon“
Persönlichkeiten Armand Augustin Louis (1773–1827), französischer General und Staatsmann Auguste de Caulaincourt (1777–1812), Divisionsgeneral
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Kategorie:Ort in Hauts-de-France Kategorie:Zerstört im Ersten Weltkrieg Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)