mini|Ein Titelblatt aus dem Jahr 1846 Signale für die Musikalische Welt war eine Musikzeitschrift, die 1842 von Bartholf Senff ins Leben gerufen wurde und die in den Jahren 1843 bis 1941 erschienen ist.

Geschichte Die Zeitschrift erschien zunächst 1842 in einer Probeausgabe und ab 1843 im Eigenverlag „Verlag der Signale“ in Berlin und im Verlag „Expedition der Signale“ in Leipzig. Später wurde sie durch Senff in seinem 1847 gegründeten Verlag „Bartholf Senff“ in Berlin und Leipzig verlegt. Nachdem Senff im Jahr 1900 gestorben war, wurde der Verlag durch seine Nichte Marie Senff weitergeführt. Diese verkaufte 1907 an den Simrockverlag. Bis ins Jahr 1919 erschien die Zeitschrift weiterhin in Leipzig und Berlin, ab 1920 nur noch in Berlin. 1941 wurde sie nach 99 Jahren und mit der Ausgabe Nr. 21/22 eingestellt. In der Zeitschrift erschienen Originalwerke oder Korrespondenzen bekannter Komponisten wie Edmund Abesser, Felix Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms, Robert Schumann, Louis Spohr und vielen weiteren. Des Weiteren gab es Kritiken oder Nachrufe. Zu den Mitarbeitern gehörte unter anderem seit 1844 der aus Braunschweig stammende Louis Köhler.

Verantwortlicher Redakteur Zeitraum Bartholf Senff 1843–1900 Louis Köhler 1844–1886 Karl Westermeyer 1855 Alfred Heuß 1902–1905 Detlef Schultz (1872–????, Musikkritiker) 1902–1907 August Spanuth (1857–1920, Pianist) 1907–1920 Max Chop, Ferdinand Scherber (1874–1944, Musikkritiker) 1920–1929 [Rudolf] Walter Hirschberg (1889–1960) 1930–1933 Walter Petzet (1866–1941, Musikschriftsteller) 1933–1937 Richard Olekopf 1937–1941

Ausgaben und Literatur

Weblinks

Signale für die musikalische Welt. 1.1843 – 33.1875 uni-jena.de Signale für die musikalische Welt 1843 – 1941 (mit Lücken) ANNO.de

Einzelnachweise

Kategorie:Musikzeitschrift (Deutschland) Kategorie:Antiquarische Zeitschrift (Deutschland) Kategorie:Ersterscheinen 1842 Kategorie:Erscheinen eingestellt 1941