Ein Überfüllungskonzept ist vom Veranstalter einer Veranstaltung einer Genehmigungsbehörde auf deren Verlangen vorzulegen. Es kann einzeln oder als Anlage eines Räumungs- oder Sicherheitskonzepts vorgelegt werden.
Inhalt Ein Überfüllungskonzept muss folgende Angaben enthalten: verantwortliche Personen Zuständigkeiten organisatorische Maßnahmen (abhängig vom Grad der Überfüllung) Anzahl der vom Sicherheits- und Ordnungsdienst bereitgestellten Kräfte Zu- und Ausgänge Umleitungsstrecken Sicherstellung der Information der Besucher Musterdurchsagen
Bedeutung Vor allem bei attraktiven Objekten oder in besonders sensiblen Bereichen wie z. B. vor einer Bühne kann eine Stauung, ein Gedränge oder eine Überfüllung entstehen. Das Konzept soll die Unversehrtheit und die Gesundheit der Besucher und Akteure sicherstellen. Je nach Situation muss vor Ort schnell eine Entscheidung gefällt werden können, in der jeder Mitarbeiter wissen muss, was zu tun ist. Das Spektrum reicht von einer Umleitung der Besucher über eine Räumung bestimmter Teilbereiche bis hin zur kompletten Räumung des Veranstaltungsortes. – PDF-Datei, abgerufen am 9. November 2018Merkblatt der Stadt Kiel – PDF-Datei, abgerufen am 9. November 2018
Einzelnachweise
Kategorie:Veranstaltungstechnik Kategorie:Risikomanagement