__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__ mini|Herausgebrochener Davidstern am Mahnmal Die Synagoge in Achim, einer Stadt im Landkreis Verden in Niedersachsen, wurde 1864 oder 1874 errichtet und 1938 zerstört.
Geschichte Die Synagoge wurde von Elias Moses Alexander gestiftet und stand auf dessen Privatgrundstück. Sie war einem Wohnhaus ähnlich.
Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Inneneinrichtung zerschlagen und vor dem Gebäude verbrannt. Das Synagogengebäude steckte man nicht in Brand, da man befürchtete, das Feuer könnte sich auf Nachbarhäuser ausbreiten. Das Gotteshaus wurde wenig später verkauft und diente als Lager für Farben. Schließlich wurde die Synagoge 1987 abgerissen.
Gedenken Am Standort der zerstörten Synagoge, am Synagogenweg Ecke Anspacherstraße, erinnert seit 1990 ein Mahnmal mit folgender Inschrift: „Zum Gedenken an unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger und an die Synagoge, die hier gestanden hat. Am 9. November wurde sie mutwillig zerstört. Vergessen führt in die Verbannung. Erinnern ist jedoch das Geheimnis der Befreiung.“
Siehe auch Jüdischer Friedhof (Achim)
Literatur Klaus-Dieter Alicke: Lexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum. Band 1: Aach – Groß-Bieberau. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2008, ISBN 978-3-579-08077-2 (Online-Version).
Weblinks Synagogendenkmal Achim
Achim Achim Achim Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Niedersachsen Kategorie:Erbaut in den 1860er Jahren Achim Kategorie:Judentum in Achim (Landkreis Verden) Kategorie:Sakralbau im Landkreis Verden Kategorie:Bauwerk in Achim (Landkreis Verden)