mini|hochkant=1.3|Peugeot 908 HDi FAP mit der Startnummer 7. Siegerwagen von Nicolas Minassian, Simon Pagenaud und Christian Klien mini|hochkant=1.3|Der verunfallte Pescarolo 01 von Bruce Jouanny Das 26. 1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps, auch 1000 KM of Spa (Le Mans Series), Spa-Francorchamps, fand am 10. Mai 2009 auf dem Circuit de Spa-Francorchamps statt und war der zweite Wertungslauf der Le Mans Series dieses Jahres.

Das Rennen

2009 verzichteten die Werksteams von Peugeot und Audi weitgehend auf Einsätze in der Le Mans Series. Während das Joest-Team den neuen Audi R15 TDI in der American Le Mans Series einsetzte, konzentrierte sich die Peugeot-Mannschaft fast ausschließlich auf das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, wo sie endlich den Gesamtsieg schaffen wollte und mit einem Doppelsieg auch einfuhr. Das Langstreckenrennen auf dem Kurs von Spa diente dem französischen Team als Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen in Westfrankreich.

Im Qualifikationstraining sicherten sich die Gaststarter von Peugeot die erste Startreihe, wobei Simon Pagenaud im Peugeot 908 HDi FAP mit der Nummer 7 und Alexander Wurz im Wagen mit der Nummer 9 lediglich 27/1000 Sekunden voneinander getrennt waren. Paugenaud umrundete den Kurs in einer Zeit von 2:01,056 Minuten. Die schnellste Rundenzeiten in der LMP2 und der GT1-Klasse gingen mit Casper Elgaard im Porsche RS Spyder Evo und Alexander Müller im Aston Martin DBR9 ebenfalls an Gaststarter. In der GT2 fuhr Marc Lieb, der einen Porsche 997 GT3 RSR steuerte, an die Spitze seiner Kategorie und schloss seine beste Runde mit 2:21,870 Minuten ab.

In der ersten Runde gab es eine Kollision zwischen Darren Turner im Lola Aston Martin DBR1 und Jean-Christophe Boullion im Pescarolo 01 aus dem Team von Henri Pescarolo, die beide Wagen ans Ende des Feldes zurückwarf. Vom Start weg führten die beiden Fahrzeuge von Peugeot vor dem Werks-Oreca 01 mit Bruno Senna am Steuer. 10 Minuten nach Rennbeginn musste Senna mit einem geplatzten Reifen die Box aufsuchen. Da viele Gummiteile auf der Strecke lagen, musste das Safety Car auf die Piste. Nach dem Restart kollidierte David Brabham im zweitplatzierten Peugeot mit dem LMP2 von Ibanez Racing. Brabham musste mit dem Wegen zur Reparatur an die Box und erhielt später zudem eine Stop-and-Go-Strafe für das Abdrängen des Konkurrenten. Wenige Minuten später schlug Bruce Jouanny im zweiten Werks-Pescarolo in der Raidillon in die Streckenbegrenzung ein und beschädigte den Wagen dabei erheblich. Erneut kam das Safety Car zum Einsatz.

Zur Rennhalbzeit führte Simon Pagenaud im Peugeot. Der Unfall eines GT2-Ferrari brachte erneut das Safety Car auf die Strecke, was aber keinen Einfluss auf den Gesamtsieg hatte. Simon Pagenaud, Nicolas Minassian und Christian Klien gewannen mit einem Start-Ziel-Sieg für Peugeot.

Ergebnisse

Schlussklassement

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Fahrzeug Runden 1 LMP1 7 Team Peugeot Total Nicolas Minassian Simon Pagenaud Christian Klien Peugeot 908 HDi FAP 143 2 LMP1 16 Pescarolo Sport Jean-Christophe Boullion Christophe Tinseau Pescarolo 01 Evo 143 3 LMP1 007 Aston Martin Racing Stefan Mücke Jan Charouz Tomáš Enge Lola Aston Martin DBR1 142 4 LMP1 11 Team Oreca Matmut AIM Nicolas Lapierre Olivier Panis Oreca 01 142 5 LMP1 009 Aston Martin Racing Darren Turner Miguel Ramos Harold Primat Lola Aston Martin DBR1 142 6 LMP1 14 Kolles Andrew Meyrick Narain Karthikeyan Charles Zwolsman junior Audi R10 TDI 141 7 LMP1 15 Kolles Christijan Albers Christian Bakkerud Giorgio Mondini Audi R10 TDI 139 8 LMP2 31 Team Essex Emmanuel Collard Casper Elgaard Kristian Poulsen Porsche RS Spyder Evo 139 9 LMP2 33 Speedy Racing Team Sebah Xavier Pompidou Benjamin Leuenberger Jonny Kane Lola B08/80 139 10 LMP2 13 Speedy Racing Team Sebah Marcel Fässler Nicolas Prost Andrea Belicchi Lola B08/80 139 11 LMP1 12 Signature Plus Franck Mailleux Pierre Ragues Courage-Oreca LC70 138 12 LMP1 9 Team Peugeot Total Marc Gené Alexander Wurz David Brabham Peugeot 908 HDi FAP 136 13 GT1 72 Luc Alphand Aventures Patrice Goueslard Luc Alphand Yann Clairay Chevrolet Corvette C6.R 132 14 LMP2 35 Oak Racing Karim Ajlani Matthieu Lahaye Pescarolo 01 132 15 GT1 55 IPB Spartak Racing Peter Kox Erik Janiš Filip Salaquarda Lamborghini Murciélago R-GT 131 16 LMP1 22 Team LNT Guy Smith Robbie Kerr Lawrence Tomlinson Ginetta-Zytek GZ09S 130 17 LMP1 23 Strakka Racing Peter Hardman Nick Leventis Danny Watts Ginetta-Zytek GZ09S 129 18 GT2 77 Team Felbermayr Proton Marc Lieb Richard Lietz Horst Felbermayr senior Porsche 997 GT3 RSR 129 19 GT2 84 Team Modena Jaime Melo Leo Mansell Antonio García Ferrari F430 GTC 129 20 GT2 92 JMW Motorsport Gianmaria Bruni Rob Bell Ferrari F430 GTC 128 21 GT2 90 FBR Pierre Ehret Dominik Farnbacher Ferrari F430 GTC 128 22 GT2 85 Snoras Spyker Squadron Tom Coronel Peter Dumbreck Spyker C8 Laviolette GT2-R 128 23 GT2 76 IMSA Performance Matmut Patrick Pilet Raymond Narac Porsche 997 GT3 RSR 127 24 LMP2 38 Pegasus Racing Julien Schell Philippe Thirion Courage-Oreca LC75 127 25 GT2 87 Drayson Racing Jonathan Cocker Paul Drayson Aston Martin V8 Vantage GT2 126 26 GT2 96 Virgo Motorsport Michael Vergers Sean McInerney Michael McInerney Ferrari F430 GTC 125 27 GT2 78 Advanced Engineering Matt Griffin Peter Bamford Ferrari F430 GTC 124 28 GT2 94 Prospeed Competition Markus Palttala Paul Daniels Porsche 997 GT3 RSR 124 29 LMP2 39 KSM Hideki Noda Francesco Sini Matthew Marsh Lola B07/46 115 30 GT1 66 Jetalliance Alexander Müller Lukas Lichtner-Hoyer Thomas Gruber Aston Martin DBR9 113 31 GT2 88 Team Felbermayr Proton Christian Ried Horst Felbermayr junior Francisco Cruz Martins Porsche 997 GT3 RSR 112 32 LMP2 37 WR Salini Tristan Gommendy Philippe Salini Stéphane Salini WR LMP 2008 110 33 LMP2 40 Quifel ASM Team Olivier Pla Miguel Amaral Ginetta-Zytek GZ09S/2 101 Nicht klassiert 34 GT2 79 Reiter Engineering Christophe Bouchut Albert von Thurn und Taxis Lamborghini Gallardo LP560 99 35 LMP2 43 Q8 Oils Hache Team Máximo Cortés Chavarri Pierre Combot Nil Montserrat Lucchini LMP2-08 88 36 LMP1 3 Scuderia Lavaggi Giovanni Lavaggi Wolfgang Kaufmann Lavaggi LS1 49 Disqualifiziert 37 LMP2 29 Racing Box Filippo Francioni Andrea Ceccato Giacomo Piccini Lola B08/80 137 38 LMP2 32 Team Barazi Epsilon Fernando Rees Juan Barazi Zytek 07S/2 134 39 LMP2 26 Bruichladdich Bruneau Tim Greaves Pierre Bruneau Jonathan Coleman Radical SR9 129 Ausgefallen 40 LMP1 10 Team Oreca Matmut AIM Bruno Senna Stéphane Ortelli Oreca 01 129 41 GT2 89 Hankook Team Farnbacher Pierre Kaffer Allan Simonsen Ferrari F430 GTC 110 42 LMP2 41 G.A.C. Racing Team Philipp Peter Claude-Yves Gosselin Karim Ojjeh Zytek 07S/2 80 43 GT2 81 Easyrace Giampaolo Tenchini Maurice Basso Roberto Plati Ferrari F430 GTC 75 44 GT2 99 JMB Racing Manuel Rodrigues John Hartshorne Plamen Kralev Ferrari F430 GTC 57 45 LMP1 17 Pescarolo Sport Bruce Jouanny João Barbosa Pescarolo 01 53 46 GT2 91 FBR Andrea Montermini Giacomo Petrobelli Gabrio Rosa Ferrari F430 GTC 53 47 LMP2 25 RML Thomas Erdos Mike Newton Lola B08/80 47 48 LMP2 28 Ibanez Racing Service William Cavailhes José Ibanez Frédéric Da Rocha Courage LC75 41 49 LMP2 42 Ranieri Randaccio Ranieri Randaccio Glauco Solieri Lucchini LMP2-08 35 50 LMP2 30 Racing Box Andrea Piccini Matteo Bobbi Thomas Biagi Lola B08/80 7 Nicht gestartet 51 LMP2 24 Oak Racing Jacques Nicolet Richard Hein Shinji Nakano Pescarolo 01 1

1 nicht gestartet

Nur in der Meldeliste

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge, die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis 52 LMP2 27 Horag Racing Didier Theys Porsche RS Spyder 53 GT1 51 ARC Bratislava Kaneko Racing Sean Edwards Andrej Studenic Miroslav Konôpka Stéphane Lémeret Olivier Muytjens Saleen S7-R 54 GT2 93 James Watt Automotive Aston Martin V8 Vantage GT2 54 GT2 95 James Watt Automotive Aston Martin V8 Vantage GT2 55 GT2 98 JMB Racing Ferrari F430 GTC

Klassensieger

Klasse Fahrer Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement LMP1 Nicolas Minassian Simon Pagenaud Christian Klien Peugeot 908 HDi FAP Gesamtsieg LMP2 Emmanuel Collard Casper Elgaard Kristian Poulsen Porsche RS Spyder Evo Rang 8 GT1 Patrice Goueslard Luc Alphand Yann Clairay Chevrolet Corvette C6.R Rang 13 GT2 Marc Lieb Richard Lietz Horst Felbermayr senior Porsche 997 GT3 RSR Rang 18

Renndaten

Gemeldet: 55 Gestartet: 50 Gewertet: 33 Rennklassen: 4 Zuschauer: 30000 Wetter am Renntag: kühl und trocken Streckenlänge: 7,004 km Fahrzeit des Siegerteams: 5:45:35,429 Stunden Gesamtrunden des Siegerteams: 143 Gesamtdistanz des Siegerteams: 1001,572 km Siegerschnitt: 173,889 km/h Pole Position: Simon Pagenaud – Peugeot 908 HDi FAP (#7) – 2:01,056 = 208,287 km/h Schnellste Rennrunde: Nicolas Minassian – Peugeot 908 HDi FAP (#7) – 2:02,569 = 205,716 km/h Rennserie: 2. Lauf zur Le Mans Series 2009

Literatur

Weblinks

Ergebnisse

Vorgängerrennen1000-km-Rennen von Katalonien 2009 Le Mans Series Nachfolgerennen1000-km-Rennen von Algarve 2009

#2009 Kategorie:Rennen der Le Mans Series 2009