Daniel Kuhn (* 18. Jahrhundert) war ein Schweizer Glockengiesser in Zofingen.
Daniel Kuhn war ein Sohn von Jakob Kuhn; in seiner Familie gab es mindestens seit dem 17. Jh. mehrere (Glocken-)Giesser (ursprünglich Kun geschrieben)Ivo Muri: Glockenstadt Zofingen. Campanae Helveticae, Bd. 2 (1993)Anton Bieler: Das Arbeitsgebiet der Zuger Glockengiesser, In: Zuger Neujahrsblatt 1949, S. 51.. Bei dem Ende des 17./Anfang des 18. Jahrhunderts als Giesser genannten Samuel Kuhnz. B. Christian Oelhafen: Chronik der Stadt Aarau. Aarau, Landolt 1840 (erwähnt auf S. 147 die Zofinger Giesser Daniel Sprüngli und Samuel Kuhn, die häufig gemeinsam arbeiteten); zitiert in: Argovia. XXX. Band, Aarau 1903, S. 117. könnte es sich um Jakobs Vater handeln. Daniels Tochter Rosina blieb ledig und starb 1825, als Letzte aus dem Stamm der Kuhn zu Zofingen.Berner Geschlechter: Stammlinie Kuhn.
Kuhn goss Glocken für Muotathal (1760), Windisch (1763), für Buchenrain und Weggis (beide 1765),Der Geschichtsfreund. Bd. 11, 1855, S. 147. Attinghausen (je eine 1769 und 1770), Ettiswil (1771),Robert Huber: Glocken der Heimat. Heimatkunde Wiggertal, Bd. 14 (1953) Oberdiessbach (1773),500 Jahre Kirche Oberdiessbach Brittnau (1777, Umguss), Sursee und Hergiswil. Dabei arbeitete er häufig mit Johann Konrad Sutermeister und dessen jüngerem Bruder Johann Heinrich Sutermeister zusammen, so wie schon sein Vater Jakob Kuhn mit deren Vater Daniel Sutermeister zusammengearbeitet hatte.
Literatur
Der Geschichtsfreund, Band 30, S. 157.
Einzelnachweise
Kategorie:Glockengießer Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren im 18. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 18. oder 19. Jahrhundert Kategorie:Mann