mini|Anna Nasiłowska Anna Krystyna Nasiłowska-Rek (* 10. März 1958 in Warschau) ist eine polnische Literaturhistorikerin, Literaturkritikerin, Prosaschriftstellerin und Lyrikerin.
Leben Nasiłowska besuchte das Gymnasium in Warschau und legte dort 1977 das Abitur ab. Anschließend studierte sie Polonistik und Philosophie an der Universität Warschau, wo sie 1982 den Magister erwarb. Nach dem Studium arbeitete sie als Journalistin für die Zeitung Radar und absolvierte daneben von 1983 bis 1987 ein postgraduelles Studium am Instytut Badań Literackich der Polnischen Akademie der Wissenschaften, wo sie 1987 als wissenschaftliche Assistentin angestellt wurde. Nach ihrer Promotion mit der Arbeit Poezja opisowa Stanisława Trembeckiego wurde sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin angestellt. Als Stipendiatin führte sie ihr Philosophiestudium von 1990 bis 1991 am Collège international de philosophie in Paris weiter. Zudem wurde sie 1990 Redakteurin der Zeitschrift Teksty Drugie und stieg später zur stellvertretenden Chefredakteurin auf. Am Instytut Badań Literackich habilitierte sie 2001 mit der Arbeit Persona liryczna und wurde als Dozentin angestellt. Dort leitete sie 2007 den Kurs für Kreatives Schreiben. Daneben war sie von 2007 bis 2010 Professorin an der Warschauer Humanistischen Hochschule. Sie war 2018 Jurymitglied des Nike-Literaturpreises.
Sie wohnt in Warschau.
Publikationen Sachbücher Poezja opisowa Stanisława Trembeckiego, 1990 Kazimierz Wierzyński, 1991 Miasta, 1993 Inny świat Gustawa Herlinga-Grudzińskiego, 1994 Trzydziestolecie 1914–1944, 1995 Literatura współczesna. Podręcznik dla szkół ponadpodstawowych, 1997 Persona liryczna, 2000 Polen und seine Literatur, 2000 Wisława Szymborska, 2000 Jean Paul Sartre i Simone de Beauvoir, 2006 Literatura okresu przejściowego 1975–1996, 2006 Wielka ciekawość, 2006 Wielka Wymiana Widoków, 2008 Maria Pawlikowska Jasnorzewska, czyli Lilka Kossak. Biografia poetki, 2010 Dyskont słów, 2016
Prosa Domino. Traktat o narodzinach, 1995 Domino. Abhandlung über die Geburt, übersetzt von A. Markiewicz 2000 Księga początku, 2002 Czteroletnia filozofka, 2004 Historie miłosne, 2009 Konik, szabelka, 2011 Wolny agent Umeda i druga Japnia, 2013
Lyrik Żywioły. Wiersze i prozy poetyckie, 2014
Nominierungen und Auszeichnungen 2012: Nominierung für den Literaturpreis Gdynia in der Kategorie Prosa mit Konik, szabelka 2016: Gloria-Artis-Silbermedaille für kulturelle Verdienste
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Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (Polnisch) Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Literaturhistoriker Kategorie:Literaturkritiker Kategorie:Träger der Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste Kategorie:Absolvent der Universität Warschau Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1958 Kategorie:Frau