mini|Zu den heiligen vierzehn Nothelfern Die Kirche Zu den heiligen vierzehn Nothelfern ist eine den Vierzehn Nothelfern gewidmete Kirche im Münchner Stadtteil Am Hart.

Die Kirche wurde 1935 bis 1936 nach Plänen und unter Leitung des Architekten Eugen Dreisch erbaut. Die Weihe fand am 2. August 1936 durch Kardinal Michael Faulhaber statt.

Der Kirchenbau hat eine Länge von fast 38 Metern bei einer Breite von 22,5 Metern. Der quadratische Turm hat mit dem Kreuz eine Höhe von 37 Metern und ist in der durch Einfamilienhäuser geprägten Umgebung ortsbildprägend.Wie hoch ist der Kirchturm ... - Orientierungspunkt in der Siedlung Am Hart und den umliegenden Siedlungen

Kunstwerke Das Altarbild von 1966 ist von italienischen Filmplakate Gestalter Manfredo Acerbo und seiner Partnerin Annemarie Asam-Acerbo gestaltet. Es hat die Form von einem Kreuz und stellt die 14 Nothelfer dar.

Der Tabernakel von 1971 stammt vom Bildhauer Karl Oppenrieder. Es hat die Form eines Brotlaibes und ist aus Trientiner Marmor. Auf den in Bronze gegossenen Türen in der Mitte ist das letzte Abendmahl dargestellt.

Die Patronatsstange ist aus Holz, sie stellt die 14 Nothelfer in Viererreihen untereinander dar.

Orgel Die erste Orgel der Kirche mit 28 Registern auf zwei Manualen und Pedal erbaute 1877 die Orgelbaufirma G. F. Steinmeyer & Co. (Oettingen) als op. 160 ursprünglich für St. Markus in München. Wegen eines geplanten Neubaus der Orgel dort, wurde das Instrument 1936 hierher transferiert.

I Manual C–f3 Bourdon 16′ Principal 8′ Gamba 8′ Tibia 8′ Gedeckt 8′ Dulcian 8′ Octav 4′ Gemshorn 4′ Octav 2′ Mixtur Trompete 8′ II Manual C–f3 Salicional 16′ Principal 8′ Dolce 8′ Gedeckt 8′ Amorosa 8′ Aeoline 8′ Fugara 4′ Flöte 4′ Fagott & Clarinette 8′ Pedal C–d1 Subbaß 16′ Principalbaß 16′ Violon 16′ Quintbaß ′ Octavbaß 8′ Cello 8′ Flötbaß 4′ Posaune 16′

mini|Innenraum mit Orgelempore Die heutige Orgel mit 19 Registern auf drei Manualen und Pedal wurde 1987 von der Firma WRK gefertigt. Die Disposition des rein mechanischen Schleifladen-Instruments lautet:Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) (online), abgerufen am 28. November 2025.

I Koppelmanual C–g3 II Hauptwerk C–g3 Principal 8′ Gedackt 8′ Octave 4′ Quinte ′ Flachflöte 2′ Mixtur IV ′ Trompete 8′ III Schwellwerk C–g3 Rohrflöte 8′ Salicional 8′ ab c0 Flöte 4′ Sesquialter II ′+′ Vorabzug 2 2/3′ Principal 2′ Larigot ′ Scharf III 1′ Oboe 8′ Tremulant einstellbar Pedal C–f1 Subbaß 16′ Offenbaß 8′ Choralbaß II 4′+2′ Vorabzug 4′ Fagott 16′

Koppeln: II/P, III/P, II/I Spielhilfen: Pleno Anmerkungen

Kirchliche Organisation Der heutige Pfarrverband umfasst neben den Nothelfern auch die Pfarrei St. Katharina von Siena und gehört zum Dekanat München-Freimann im Erzbistum München und Freising.

Weblinks

Webpräsenz der Pfarrei 75 Jahre

Einzelnachweise

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