mini|Kirche St-Guénolé. Auf dem Kirchhof davor das Megalithpaar Les Causeurs mini|Blick durch das Langhaus Richtung Chor St-Guénolé (auch: St-Collodan et St-Guénolé) ist die römisch-katholische Pfarrkirche auf der Île-de-Sein in der Bretagne. Die Kirche ist eingetragen im Verzeichnis des kulturellen Erbes in Frankreich. Da die flache Insel an der höchsten Stelle lediglich neun Meter hoch ist, hat das Gotteshaus eine große Fernwirkung.

Geschichte Die den heiligen Guengalaenus und Kea von Landkey in ihren bretonischen Namensvariationen gewidmete neuromanische Kirche wurde zwischen 1898 und 1901 nach Plänen des Architekten Armand Gassis als langgestreckte dreischiffige Basilika errichtet und am 8. Juli 1902 konsekriert. Der Glockenturm wurde erst 1962/63 um ein Geschoss erhöht und vollendet. Das Langhaus umfasst sechs Joche und der Chorraum im Osten schließt mit einer Halbkreisapsis. Die Apsis wird flankiert von zwei innenliegenden Sakristeien, die sich jeweils im Osten an die Seitenschiffe anschließen. Das Kirchenschiff wird überwölbt von einem Scheinkreuzgewölbe und durch hochgelegene Okulifenster belichtet. Die Arkadenbögen zu den Seitenschiffen ruhen auf mächtigen neuromanischen Kapitellen und Pfeilern. Zur Ausstattung der Kirche gehört keine Orgel, ein Kelch und eine Patene aus der ersten Hälfte es 18. Jahrhunderts sind als Einzelobjekte als Monuments historique eingestuft./patrimoine.bzh

Unmittelbar südlich vor der Kirche befindet sich das Menhirpaar Les Causeurs ().

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Einzelnachweise

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