miniatur|Lage von Lemsahl-Mellingstedt in Hamburg und im Bezirk Wandsbek (hellrot) Die Liste der Straßen und Brücken in Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt ist eine Übersicht der im Hamburger Stadtteil Lemsahl-Mellingstedt vorhandenen Straßen, Plätze und Brücken. Sie ist Teil der Liste der Verkehrsflächen in Hamburg.
Überblick In Lemsahl-Mellingstedt (Ortsteilnummer 521) leben Einwohner (Stand: ) auf 8,0 km². Lemsahl-Mellingstedt liegt im Postleitzahlenbereich 22397.
In Lemsahl-Mellingstedt gibt es 73 benannte Verkehrsflächen, darunter zwei Brücken.
Übersicht der Straßen Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über alle benannten Verkehrsflächen – Straßen, Plätze und Brücken – im Stadtteil sowie einige dazugehörige Informationen. Im Einzelnen sind dies:
Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße, des Platzes oder der Brücke. Über den Link (Lage) kann die Straße, der Platz oder die Brücke auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt dabei ungefähr die Mitte an. Bei längeren Straßen, die durch zwei oder mehr Stadtteile führen, kann es daher sein, dass die Koordinate in einem anderen Stadtteil liegt. Straßenschlüssel: amtlicher Straßenschlüssel, bestehend aus einem Buchstaben (Anfangsbuchstabe der Straße, des Platzes oder der Brücke) und einer dreistelligen Nummer. Länge/Maße in Metern:Hinweis: Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind nach mathematischen Regeln auf- oder abgerundete Übersichtswerte, die im Digitalen Atlas NordDigitaler Atlas Nord mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen eher Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b bei rechteckigen Anlagen oder a × b × c bei dreiecksförmigen Anlagen mit a als längster Kante dargestellt.Der Zusatz (im Stadtteil) gibt an, wie lang die Straße innerhalb des Stadtteils ist, sofern sie durch mehrere Stadtteile verläuft. Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens. Datum der Benennung: Jahr der offiziellen Benennung oder der Ersterwähnung eines Namens, bei Unsicherheiten auch die Angabe eines Zeitraums. Anmerkungen: Weitere Informationen bezüglich anliegender Institutionen, der Geschichte der Straße, historischer Bezeichnungen, Baudenkmale usw. Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Straßen-schlüssel Länge/Maße(in Metern) Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen BildAlsterbrücke ()–15(im Stadtteil)nach Lage und Funktion1928überquert im Zuge der Straße Trillup die Alster; östlicher Teil in BergstedtAlsterwiesen ()A120150nach dem an der Alster gelegenen Wiesengelände 1947Alte Ziegelei ()A744255nach einer ehemals hier gelegenen ZiegeleiSenatsbeschluss vom 17. August 2016, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 72 am 9. September 20162016Am Moor ()A2951260nach der Lage am Wittmoor1946FußwegAn der Alsterschleife ()A598430nach der Lage am schleifenförmigen Verlauf der Alster1978Bilenbarg ()B3141510nach einem ehemals hier gelegenen Gehöft mit Schankrecht1952Für die Bedeutung der Silbe „bil“ gibt es nach Beckershaus zwei Versionen: Die eine deutet „bil“ als Sumpf, die andere als Handwerkszeug zum Torfstechen.Bilenbargstieg ()B824135in Anlehnung an den Bilenbarg1981Birkenhöhe ()B364285nach einer Flurbezeichnung1946Blaubeerenstieg ()B825320nach der gleichnamigen Pflanze1981Bökenbarg ()B441520(im Stadtteil)nach einer Flurbezeichnung (niederdeutsch Bökenbarg = Buchenberg)1942östliche bzw. südliche Straßenhälfte teilweise in Lemsahl-Mellingstedt, sonst in DuvenstedtBredenstücken ()B578100nach einer Flurbezeichnung1962Diekbarg ()D093700nach dem dortigen Ziegeleiteich1952niederdeutsch Diek = TeichEichelhäherkamp ()E0542310nach dem gleichnamigen Singvogel1947Eichelhäherstieg ()E295185in Anlehnung an den Eichelhäherkamp1981Fieberkleestieg ()F325185nach der gleichnamigen Pflanze1981Fiersbarg ()F1111740Es gibt zwei Deutungsmöglichkeiten: a) nach dem niederdeutschen Wort „Fier“ für „Feier“, also ein Berg, an dem Feiern stattfanden; b) als Ableitung von dem Begriff „Viert“, das eine nicht urbar gemachte Grenzfläche meint1947Fiersbargstieg ()F32685in Anlehnung an den Fiersbarg1981Grabenstieg ()G42195nach der Lage am Eichelhähergraben1981Grote Koppel ()G42295nach einer Flurbezeichnung1981niederdeutsch Grote Koppel = Große KoppelGrote String ()G291240nach einer Flurbezeichnung1963Heidenhorstweg ()H244365nach einer Flurbezeichnung1962Heidland ()H76780nach einer Flurbezeichnung1981Hinsenfeld ()H450310nach dem Flurnamen Hinsenkamp1946Hinsenkamp ()H451210nach einer 1869 erwähnten Flurbezeichnung1957Hinter den Tannen ()H453300nach einer Flurbezeichnung1946Huulfeld ()H75375in Anlehnung an den Huulkamp1978Huulkamp ()H698535nach einer Flurbezeichnung; gemeint ist möglicherweise eine kleine Anhöhe1946Huuskoppel ()H700835nach einer am Haus gelegenen Koppel1946niederdeutsch Huus = HausHuuskoppelstieg ()H754105in Anlehnung an die Huuskoppel1978Im Hinsengrund ()I160in Anlehnung an die nahegelegenen Straßen Hinsenfeld und Hinsenkamp2020Senatsbeschluss vom 17. Dezember 2020, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 111 vom 30. Dezember 2020, abgerufen am 31. Mai 2021An dieser Straße ist ein Neubaugebiet mit Wohnungen und Häusern geplant.Im Kohlhof ()I040640nach dem gleichnamigen Begriff für einen privaten Hausgarten im Mittelalter1946Kakenhaner Weg ()K028150(im Stadtteil)nach einer Flurbezeichnung1942Der Weg führte früher ins Wittmoor, wo Torf gestochen wurde. Kakenhan war der Name einer Anbauernstelle. Nur südliche Straßenhälfte zwischen Hausnummern 115 und 131a in Lemsahl-Mellingstedt, sonst in DuvenstedtKielbarg ()K159620nach dem Begriff „Kiel“ für ein keilförmiges Landstück1948Kobberdiekskoppel ()K304625nach der Lage am nahegelegenen Poppenbüttler Kupferteich1946niederdeutsch Kobberdiek = Kupferteich; FußwegKuhredder ()K496700nach einem Feldweg, auf dem die Kühe zur Weide getrieben wurdenvor 1897Lemsahler Bargweg ()L121540nach der Lage im Stadtteil1947Lemsahler Dorfstraße ()L122550nach der Lage im Stadtteil1950Lemsahler Landstraße ()L1233045nach der Lage im Stadtteil1948Lütte Marsch ()L342305nach einer Flurbezeichnung1973niederdeutsch lütt = kleinMadacker ()M007660nach einer Flurbezeichnung (feuchter Acker)1946Margaretenhof ()M039295nach einem ehemals hier gelegenen Bauernhof gleichen Namens1946Mellingbekbrücke ()M38935(im Stadtteil)nach Lage und Funktion1977südlicher Teil in Poppenbüttel; überquert die Mellingbek und verbindet den Poppenbütteler Berg auf Poppenbütteler und die Lemsahler Landstraße auf Lemsahl-Mellingstedter SeiteMellingstedter Stieg ()M142920nach der Lage im Stadtteil1946Moorbeerenstieg ()M396215nach der gleichnamigen Pflanze1981Muusbarg ()M3521555nach einem Flurnamen, der einen Berg an einem sumpfigen Gelände meint1948westlich der Straße Rehgatter nördliche Straßenhälfte in Duvenstedt, sonst in Lemsahl-MellingstedtÖdenweg ()O0281620nach einer Flurbezeichnung, nach der der Weg ins Ödland führte1947Olendeelskoppel ()O088435nach einer Flurbezeichnung1963niederdeutsch Olendeel = AltenteilOlenreem ()O091820nach einer Flurbezeichnung1947niederdeutsch Olen Reem = Alter Rehmen; ein Rehmen (oder Reem) ist ein bewachsener Streifen zwischen zwei Äckern, um der Erosion vorzubeugenPfefferkrug ()P094775nach dem ehemaligen, hier gelegenen gleichnamigen Gasthof1960Poppenbütteler Chaussee ()P164205(im Stadtteil)Hamburger Stadtteil Poppenbüttelvor 1938nur östliche Straßenhälfte ab Bökenbarg für ca. 205 Meter in Lemsahl-Mellingstedt, sonst komplett in DuvenstedtRaamfeld ()R4271475Herkunft nicht eindeutig geklärt1981lt. Beckerhaus drei Varianten: a) nach einem Familiennamen Raam, b) als Ableitung von Rabenkamp, c) als Flurname für ein Zusammentreffen (eventuell zweier Flüsse)Raamkamp ()R003325siehe Raamfeld1946Raamstieg ()R004325siehe Raamfeld1946Radekoppel ()R012630nach einer Flurbezeichnung1946Rade = RodungRedderbarg ()R072775nach dem Begriff „Redder“ für einen von Knicks gesäumten Feldweg1951Rehgatter ()R100215nach der Einfriedigung für das Wild1942westliche Straßenhälfte in DuvenstedtRootsoll ()R278750nach einer Flurbezeichnung1948nach den Begriffen „root“ für „roden“ und „Soll“ für ein Wasserloch ohne Zu- und AbflussSarenweg ()S0571750(im Stadtteil)nach einer Flurbezeichnung1947Saren od. Soren = trockenes Land; nördlicher Teil in Duvenstedt und Wohldorf-OhlstedtSeebarg ()S373470nach einem dort befindlichen kleinen Teich1946Seebargredder ()S374235in Anlehnung an die Straße Seebarg1951Seebargstieg ()S89070in Anlehnung an die Straße Seebarg1981Seebargwinkel ()S853305in Anlehnung an die Straße Seebarg1973Segerfeld ()S87785nach einer Flurbezeichnung1978Spechthain ()S957265in Anlehnung an die Straße Spechtort2016Spechtort ()S530330frei gewählter Name1947Tannengrünweg ()T013285nach einer ortsüblichen Bezeichnung1946Tannenhof ()T014650nach dem hier ehemals gelegenen gleichnamigen Gast- und Bauernhof1947Treudelberg ()T161925nach einer Anhöhe, die die schwierigste Passage beim Treideln der Alsterschiffer markierte1947Treudelbergkamp ()T210110in Anlehnung an den Treudelberg1976Treudelbergweg ()T222190in Anlehnung an den Treudelberg1985Trillup ()T167250(im Stadtteil)Herkunft nicht eindeutig geklärt1943Es besteht ein Zusammenhang mit dem Treideln der Alsterkähne, möglicherweise war „Trillup“ ein Zuruf der Bootsführer untereinander (niederdeutsch up/op = auf). Östlich der Alster in BergstedtTrilluper Weg ()T169495(im Stadtteil)Herkunft nicht eindeutig geklärt (siehe Trillup)1947nördlicher Teil in DuvenstedtTwietenkoppelbrücke ()–20(im Stadtteil)nach der in Bergstedt verlaufenden Twietenkoppel1943überquert als Verlängerung der Twietenkoppel die Alster; südlicher Teil in Bergstedt
Einzelnachweise
Literatur und Quellen Emil Peter Lüders: Flurnamen und Straßenbezeichnungen im Alsterraum. In: Jahrbuch des Alstervereins e. V. 1954, Hamburg, S. 33–44 (Digitalisat) Statistikamt Nord: Straßen- und Gebietsverzeichnis der Freien und Hansestadt Hamburg Horst Beckershaus: Die Hamburger Straßennamen – Woher sie kommen und was sie bedeuten, 6. Auflage, CEP Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86393-009-7 Christian Hanke: Hamburgs Straßennamen erzählen Geschichte, 4. Auflage, Medien-Verlag Schubert, Hamburg 2006, ISBN 978-3-929229-41-7
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