Die Geierswacht ist ein 404,4 m hoher Berg und der höchste Punkt der Ortschaft Seifersdorf, Abruf am 11. Oktober 2018 im Gebiet der sächsischen Stadt Dippoldiswalde. Er liegt oberhalb des gleichnamigen Wohngebietes.

Geographie Die Geierswacht erhebt sich westlich des Ortes Seifersdorf am Rande des Tales der Roten Weißeritz. Der Berg ist unbewaldet und wird landwirtschaftlich genutzt. Vorherrschende Gesteine sind Gneis und Quarzit.

Geschichte Im Jahre 1762 wird der Berg als „Die Wacht“ auf einer Karte vom Ende des Siebenjährigen Krieges erstmals genannt. 1785 wird der Berg auf Blatt 281 des Berliner Exemplars der sächsischen Meilenblätter als Geyers Wacht bezeichnet,Friedrich Ludwig Aster: Sächsische Meilenblätter, Blatt 281 im Berliner Exemplar (Link zum Kartenblatt in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) im Freiberger Exemplar findet sich die Angabe Geyers Wach und der Zusatz Signal.Friedrich Ludwig Aster: Sächsische Meilenblätter, Blatt 279 im Freiberger Exemplar (Link zum Kartenblatt in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) Albert Schiffner beschreibt Seifersdorf als am „östlichen Fusse der Geierswacht“ liegend.Albert Schiffner: Handbuch der Geographie, Statistik und Topographie des Königreiches Sachsen. Zweite Lieferung, den Dresdner Directionsbezirk enthaltend, bei Friedrich Fleischer, Leipzig 1840, S. 194 (Digitalisat) Im Napoleonischen Krieg war am 24. August 1813 hier die Feldwache vom Geierschen Gut stationiert., Abruf am 21. Oktober 2018 Der Berg diente von 1881 bis Ende des 20. Jahrhunderts als trigonometrischer Punkt. Um das Jahr 1900 entstand am Fuße des Berges ein kleiner Steinbruch und 1938 der Einbau eines neuen Wasserhochbehälters für die neue Seifersdorfer Wasserleitung, nicht weit davon begann man 1994 mit der Erschließung des Wohngebietes Geierswacht.Ortschronik von Seifersdorf, siehe auch Cache Geierswacht auf www.geocaching.com Die Straße, die dieses Wohngebiet erschließt, trägt den Namen „Geierswacht“.Openstreetmap.org, Abruf am 21. Oktober 2018

Weblinks

„Geyers Wacht“ in Blatt 281 im Berliner Exemplar der Sächsischen Meilenblätter (Link zum Kartenblatt in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) „Geiers Wacht“ auf der Äquidistantenkrate 81 – Section Tharandt – aus dem Jahr 1892

Einzelnachweise

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